Am 12. Juni 2019 beschlossen die Aufsichtsräte der WHG in ihrer 43. Aufsichtsratssitzung den positiven Jahresabschluss 2018. Der Wirtschaftsprüfer der DOMUS AG, Alfons Feld bestätigte den Aufsichtsräten: „Die wirtschaftliche Lage des kommunalen Unternehmens ist gesund und die Ampel steht bei der WHG ganz klar auf Grün.“ Mit einem positiven Jahresergebnis setzt die WHG den erfolgreichen Trend der Vorjahre fort. Die Miete mit 5,22 Euro pro Quadratmeter (Vorjahr 2017: 5,15 Euro) liegt etwas über dem Durchschnitt von Brandenburg und damit bei der WHG aber nur um 1,4 Prozent höher als 2017. Zudem zahlt die WHG für Altschuldenkredite aus dem komplexen Wohnungsbau der DDR monatlich 0,43 Euro pro Quadratmeter. Die Leerstandsquote liegt bei 11 Prozent, trotz Investitionen und Anstrengungen zum Leerstandsabbau.
Als „Stadt in der 2. Reihe“ wird Eberswalde auch zukünftig weiter vom Zuzug profitieren. Durch die Investitionsvorhaben der WHG mit dem Ziel der Leerstandsbeseitigung wurden 2018 mehr als 6,2 Millionen Euro (Vorjahr 2017 mehr als 4,6 Millionen Euro) für die Sanierung und Modernisierung ausgegeben.
2019 wird die WHG mehr als 12 Millionen Euro in die Instandhaltung und Sanierung investieren.
Doch spürbare Umsatzsteigerungen wären notwendig, um auch zukünftig das Niveau der Instandhaltungen und Sanierungen beibehalten zu können, um damit den wichtigen Beitrag der WHG zur Stadtsanierung und Stadtentwicklung leisten zu können.
WHG und Stadt gaben bekannt, dass mit der Kooperationsvereinbarung die WHG ihr Angebot von aktuell 206 mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen um 486 Wohnungen stadtweit ausgeweitet wird.
Die WHG verfügt über einen Wohnungsbestand von 5.795 Wohnungen, von denen nunmehr 692 Wohnungen für Berechtigte nach dem Wohnraumfördergesetz mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen sind, das sind fast 12 Prozent des Bestandes der WHG.
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