WHG Eberswalde setzt historische Messingwerksiedlung instand

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An den denkmalgeschützten Wohnhäusern in der Messingwerksiedlung lässt die Eberswalder Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH derzeit Instandhaltungsarbeiten durchführen. Die Holzfenster und Gauben erhalten dabei einen neuen Schutzanstrich. In Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Barnim werden auch die Holzgauben mit Blech verkleidet. Die denkmalgeschützte Siedlung ist die älteste, noch in diesem Umfang erhaltene, Werksiedlung im Land Brandenburg.

„Holz ist ein dynamisches Material, welches arbeitet und einer regelmäßigen Pflege bedarf, wenn es der Witterung ausgesetzt ist. Alle zwei bis drei Jahre müssen Holzfenster neu gestrichen werden“, so Ulf Hahn, der bei der WHG den technischen Bereich leitet. Den Fenstern in der Messingwerksiedlung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die gesamte Siedlung unter Denkmalschutz steht.
Während der Instandhaltungsarbeiten werden die Fenster am Gustav-Hirsch-Platz und in der Erich-Steinfurth-Straße aufgearbeitet. Dafür werden die alten Farbschichten angeschliffen und die Fenster neu gestrichen. Zum Teil werden auch die Wetterschenkel der Fenster ersetzt oder die Fenster in den Gauben komplett ausgetauscht.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Gauben. Da das Holz dort dem Niederschlag besonders ausgesetzt ist, ist es vielfach stark verwittert. Um ein Eindringen von Nässe nachhaltig zu verhindern, lässt die WHG in Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Barnim die Gauben verblechen. „Damit ist ein langjähriger und stabiler Wetterschutz garantiert“, so Technikchef Ulf Hahn.
Die Kosten für die gesamte, die Fenster und die Gauben umfassende Maßnahme belaufen sich auf 50.000 Euro. Da es sich um Instandhaltungs- und Ersatzmaßnahmen handelt, kommen auf die Mieter keine zusätzlichen Kosten zu.

Foto: WHG Eberswalde 

 

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