Die Projekte im Detail:
In der Kantstr. 35 werden für die Zielgruppe "Familien" acht Mietwohnungen für ca. 700.000 Euro energetisch nach ENEV-Standard saniert. Nach Abschluss der Sanierung stehen Drei- und Vierzimmerwohnungen im Basic-Segment von 4,90€/m² mit guter und zeitgemäßer Ausstattung zur Verfügung. In der Rudolf-Virchow-Straße 17-25 wird damit begonnen, den letzten noch unsanierten Plattenbau im Leibnizviertel mit 50 Mietwohnungen energetisch zu sanieren, mit dem Ziel, geförderten miet- und belegungsgebundenen sozialen Wohnraum zu schaffen. Hier nimmt die WHG Fördermittel der Investitionsbank des Landes Brandenburg in Anspruch. 2019 laufen hierfür die notwendigen europaweiten Planungs- und Ausschreibungsverfahren, bevor dann mit dem Bau tatsächlich begonnen werden kann. Mehr als fünf Millionen Euro wurden für die Baumaßnahme geplant. Alle Wohnungen sollen bis 2020 barrierefrei mit Aufzug, neuen Balkonen hergestellt werden. Auch die Sanierung der Bäder ist geplant. Alle fünf Hauseingänge erhalten ein neues Treppenhaus um die Wohnungen barrierefrei mit dem Aufzug zu erreichen.
In Finow plant die WHG einen Neubau mit Quartierentwicklung in der Eberswalder Straße. Eine positive Bauvoranfrage liegt inzwischen vor, so dass hier in dreigeschossiger Bauweise altersfreundliches Wohnen in Apartments, Tagespflege und Senioren-WGs mit einer Mietfläche von ca. 2000 m² für Service-Wohnen in Kooperation entstehen können. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 6,4 Millionen Euro ist dies das zweite Neubauvorhaben seit 2015, welches die WHG in der Stadt realisieren wird. In Kürze startet hierzu der Architektenwettbewerb.
2019 wird die WHG außerdem mehr als 5 Millionen Euro für die Instandsetzung und Instandhaltung von Wohnungen, Gebäuden, Woh-numfeldern und Klimaschutzmaßnahmen ausgeben. Davon etwa 1,7 Millionen Euor für die Herrichtung von Leerwohnungen nach einem Mieterwechsel.
Für den bedarfsgerechten Umbau der Wohnungen z.B. von Badewanne auf Dusche stehen 2019 ca. 120.000 Euro zur Verfügung. Dies wird jährlich von zahlreichen Mieterinnen und Mietern nachge-fragt. Oftmals sogar mit Unterstützung der Kranken- und Pflegkassen.
Auch für das Jahr 2019 rechnet die WHG wieder mit einem positiven Jahresergebnis. Alle Anzeichen dafür diesen erfolgreichen Trend der Vorjahre fortzusetzen, stehen gut. Die Miete steigt bei der WHG erstmals seit zwei Jahren wieder leicht um 1,89% für den Gesamtbestand. Die Steigerung der Mieteinnahmen wird überwiegend aus Neuvermietungen der fertiggestellten Bauvorhaben in der Eisenhammer Str. 2, der Werbelliner Str. 13 – 21, der Pfeilstr. 15, und der Bahnhofstr. 22 generiert sowie durch Modernisierungsumlagen. Mietanpassungen auf Grundlage gesetzlich geregelter Möglichkeiten werden ab dem 2. Halbjahr 2019 nur in einem geringen Ausmaß vorgenommen.
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