Der Geschäftsstelle der WGLi Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg e.G. an der Landsberger Allee 180 B wurde am 13. April das Signet "Berlin barrierefrei" verliehen. Der Vorsitzende des Lichtenberger Behindertenbeirates, Horst Lemke, übergab gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich die Urkunde dem Kaufmännischen Vorstand der WGLi, Thomas Kleindienst.
Nicht nur die Geschäftsstelle ist behindertenfreundlich ausgerichtet, sondern auch WGLi-Wohnhäuser und der Service für Mitglieder. Die WGLi ist mit über 10.000 Wohnungen die größte Berliner Wohnungsgenossenschaft. Unter ihrem Dach ist auch eine große Anzahl von Menschen mit Behinderungen zu Hause. Deshalb sind im 18-geschossigen Wohnhochhaus gleich neben der Geschäftsstelle sowie im Wohnhochhaus Landsberger Allee 130 die Eingangsbereiche barrierefrei gestaltet und mit Automatiktüren ausgestattet. Hier befinden sich Ladestationen für Rollstuhlfahrer und Videogegensprechanlagen in den Wohnungen. Die Ladestationen wurden wegen großer Nachfrage erst kürzlich mit weiteren Kapazitäten ausgestattet. Am Weißenseer Weg verfügt ein WGLi-Elfgeschosser an zwei Eingängen über Treppenlifte, in der Landsberger Allee besteht ein Zugang mit Zufahrtsrampen für Rollstuhlfahrer bis zum Aufzug im Haus.Seit Jahren bietet die WGLi Menschen mit Behinderungen soziale Dienste an. Eine Mitarbeiterin für Soziales kümmert sich insbesondere wenn es darum geht, Kontakt zu Behörden aufzunehmen oder Maßnahmen der Wohnraumanpassung einzuleiten und durchzuführen. Die WGLi-Service-Angebote enthalten gerade auch für Mitglieder mit Behinderungen und ältere Menschen gern genutzte Leistungen wie Fensterreinigung, Einkaufsservice, „Essen auf Rädern“ oder mobiler Friseur. Zurzeit wird ein Hauslieferservice für Medikamente und andere Rezeptleistungen angeboten.Das Sozio-Kulturelle Zentrum Fennpfuhl, mit dem die WGLi auf Grundlage einer Fördervereinbarung zusammenarbeitet, hat seine Vereinsräume im Wohn- und Geschäftshaus der WGLi und ist ebenfalls barrierefrei erreichbar. Es bietet ein buntes Programm, mitunter auch spezielle Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen, wie Gesprächsrunden oder Ausflüge per Kleinbus.