BBU-Vorstand Maren Kern war vom Baufortschritt beeindruckt und sagte: "Sie werden dazu beitragen, dass das Quartier Waldgarten ein vielfältiges und lebenswertes Quartier bleibt. Dadurch finden hier alle ein komfortables, neues Zuhause – unabhängig davon, zu welcher Generation sie zählen oder welchen Lebensentwurf sie für sich gewählt haben. Das ist „Genossenschaft live“! "Die wachsende Stadt Potsdam, die auch Genossenschaftshochburg sei, könne sich bei der Bewältigung des Wachstums auf ihre starken und traditionsreichen Genossenschaften wie die WG Karl Marx Potsdam eG verlassen, sagte Kern weiter.
In einer ausgewogenen Mischung von Zwei- bis Fünfraumwohnungen werden die vielfältigen Familienstrukturen der Genossenschaftsmitglieder ein neues zu Hause finden. Alle Wohnungen werden barrierefrei erreichbar und mit Tageslichtbädern, Parkett und einer Fußbodenheizung ausgestattet sein. Die Wohnungen befinden sich in fünf vier- bis sechsgeschossigen Häusern, die durch Laubengänge miteinander verbunden und mit Aufzügen erreichbar sind. Jede Wohnung erhält einen großzügigen Balkon, die Erdgeschosswohnungen eine Terrasse. Es wird zwei Spielplätze für Kinder geben und einige Outdoor-Fitnessgeräte sowie Ruhezonen für die Erwachsenen werden in die Außenanlage und den Baumbestand integriert. Für die Gesamtmaßnahme investiert die Genossenschaft 25 Millionen Euro.
Mit etwa 6 600 Genossenschaftswohnungen ist die WG „Karl Marx“ die größte Potsdamer Wohnungsgenossenschaft. Zu den von ihr bewirtschafteten Wohngebieten zählen der Stern, Drewitz, die Waldstädte, der Schlaatz, Potsdam West, die Innenstadt, sowie Zentrum Ost. Im Wohngebiet Waldstadt II entstanden in den Jahren 1977 bis 1986 überwiegend in 5-Geschossern sowie 15-geschossigen Hochhäusern 5 200 Wohnungen.
Mit 1 300 Wohnungen ist jede Vierte eine der Karl Marx. Die Waldstadt zeichnet sich besonders durch das Wohnen im und am Wald aus. Mit dem Quartier Waldgarten wird eine in der Waldstadt II sinnvolle und das Gebiet aufwertende Bebauung realisiert, die auch ein Beitrag zur Schaffung von in Potsdam dringend benötigten Wohnungen ist. Sie werden auf der Grundlage der genossenschaftlichen Bewirtschaftung für die Mitglieder bezahlbar sein.
Foto des Richtfestes (vlnr): Bodo Jablonowski; Dr. Timo Jacob; Anja Hahn; Maren Kern; Sebastian Krause; Bernd Rubelt (Fotografin: Tina Merkau)
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