WENIGER BAUGENEHMIGUNG IN BERLIN IM ERSTEN QUARTAL

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Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin ist nach Angaben des Amtes für Statistik in Berlin-Brandenburg in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gesunken. Insgesamt wurden im ersten Quartal dieses Jahres 685 Anträge für den Wohn- und Nichtwohnbau bewilligt. Entstehen sollen dabei 1.587 neue Wohnungen, davon 1.111 als Neubau und 476 durch Aus- oder Umbaumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden. Bereits im Jahr 2011 war ein Rückgang der Wohnungsneubauten um 3,6 Prozent zum Vorjahr verzeichnet worden. Das im gleichen Zeitraum um 4,4 Prozent gestiegene Investitionsvolumen deutet Maren Kern, Vorstandsmitglied des BBU, als Hinweis, dass sich der Neubau hauptsächlich auf das hochpreisige Segment erstreckt. Um dem derzeitigen Trend entgegenzuwirken, sieht Kern deswegen nur eine Möglichkeit: "Das erneute Absinken der Zahlen im Wohnungsneubau ist für uns ein klares Zeichen, dass wir uns bei Neuschaffung von Wohnraum nicht ausschließlich auf die Kräfte des Marktes verlassen können. Wir brauchen endlich einen Mischung aus Förderung und Anreiz, um den Neubau anzuschieben."Der Ball liegt nun bei der Berliner Landesregierung.

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