WELTKULTURERBE: BBU GRATULIERT MITGLIEDSUNTERNEHMEN

PDF
"Erfolg wäre ohne Wohnungsunternehmen nicht möglich gewesen" Berlin – "Dass Berlin jetzt über eine dritte Weltkulturerbe-Position verfügt, ist auch das Verdienst der Wohnungsunternehmen, zu dem wir herzlich gratulieren", so Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). Mit dieser Auszeichnung seien auch die Bemühungen der Wohnungsunternehmen gewürdigt worden, diese Baudenkmäler in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten. Ohne diesen finanziellen Einsatz wären Erhalt, Sanierung, Modernisierung und wirtschaftlicher Betrieb der ausgezeichneten Siedlungen nicht möglich."Das verdeutlicht, wie wichtig wirtschaftlich erfolgreiche und solide Wohnungsunternehmen für die Entwicklung der Stadt sind", unterstrich Burkardt. Erhalt, Pflege und Unterhalt der Baudenkmäler kosteten die Wohnungsunternehmen viel Geld. So habe die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG bislang mehr als zehn Millionen Euro allein in die Gartenstadt Falkenberg investiert. Die Deutsche Wohnen AG plane, in den nächsten drei Jahren mehr als zehn Millionen Euro in die Hufeisensiedlung in Britz zu investieren.Dass sie sich so um den Erhalt dieser einmaligen Baudenkmäler verdient gemacht hätten und vielen Menschen dort seit Jahrzehnten komfortables und modernes Wohnen ermöglichten, müsse daher als besondere Leistung der Wohnungsunternehmen anerkannt werden.Unter dem Dach des BBU sind 362 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.