WECHSEL AN DER SPITZE DER STADT UND LAND

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Nach mehr als 30 Jahren Engagement für die Berliner Immobilienwirtschaft verlässt Rudolf Kujath zum 30. Juni dieses Jahres die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH. Hier war er acht Jahre im Amt eines Geschäftsführers. Mit seinem 65. Geburtstag endet die Laufzeit seines Vertrages. Die Nachfolge von Rudolf Kujath tritt am 1. Juli 2007 Jürgen Marx an. Er wird den kaufmännischen Part der Geschäftsführung der STADT UND LAND innehaben. Der studierte Betriebswirt war zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH tätig. Michael Niestroj – bislang in der Geschäftsführung der STADT UND LAND für die Finanzen zuständig – übernimmt die Zuständigkeiten von Rudolf Kujath für die Bestandsbewirtschaftung und die Technik. Rudolf Kujath konnte sich in den Berliner Bezirken, in denen die STADT UND LAND ihre Bestände hat, seit nunmehr gut zwei Jahrzehnten in verschiedenen Leitungspositionen großes Ansehen erwerben. Dabei verstand er weil er seine Profession in einem sehr weitgesteckten Sinne. Dabei hat er vielfach neues Terrain betreten und innovative Impulse gegeben, die weit in die Zukunft hinein wirksam sein werden. Rudolj Kujath war ein großer Förderer der Mieterbeiräte und der Hellersdorfer Grüninspektoren, hat den Neuköllner "Gesellschaftlichen Dialog" mitinitiiert und war Initiator des "Kompetenzzentrums Großsiedlungen" sowie der "Hellersdorfer WohnTheke". Kujath gab auch den Anstoß zur Entwicklung eines vorbildlichen Umweltmanagements. Die STADT UND LAND verdankt ihre Meriten in ökologischer Unternehmensführung und ihre Spitzenposition in Fragen des Umweltmanagements insbesondere seinem Wirken. Als bundesweit erstes städtisches Wohnungsunternehmen und europaweit fünftes Wohnungsunternehmen wurde sie mit dem EU-Umweltzertifikat EMAS ausgezeichnet. Sehen lassen können sich auch seine betriebswirtschaftlichen Erfolge. Der Leerstand bei der STADT UND LAND konnte drastisch reduziert werden. Außerdem schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Noch zieht sich Kujath nicht in den Ruhestand zurück. Zukünftig obliegt ihm die Umsetzung eines Projekts zum altersgerechten Wohnen. Mit ihm sollen betagte Mieterinnen und Mieter in die Lage versetzt werden, selbstbestimmt und so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben.