Berlin – Seit heute ist Maren Kern neues Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). An der Spitze des Interessenbereichs des Verbandes tritt die Juristin und Architektin die Nachfolge von Ludwig Burkardt an, der nach mehr als 20 Jahren in den Ruhestand wechselte. "Ich freue mich sehr auf die spannenden neuen Aufgaben", sagte Kern.
Kern wolle in ihrer neuen Aufgabe Impulse setzen und Themen vorantreiben. Als wesentliche Schwerpunkte ihrer ersten Wochen nannte Kern das Berliner Klimaschutzgesetz und die Weiterentwicklung des Stadtumbaus im Land Brandenburg. "In diesen und anderen Bereichen werde ich in den nächsten Wochen mit konkreten Gesprächsangeboten und klaren Forderungen an die Politik herantreten", unterstrich Kern. Der BBU habe den Anspruch, für alle wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Themen erster Ansprechpartner der Politik zu sein. Deshalb werde der Verband seine Forderungen zusammen mit praxistauglichen Lösungsvorschlägen präsentieren.Begrüßung durch VorstandskollegenDie Vorstandsaufgaben nimmt Kern zusammen mit ihrem Vorstandskollegen Dr. Klaus-Peter Hillebrand wahr. Während Kern den Bereich Interessenvertretung leitet, verantwortet Hillebrand den Prüfungsbereich des Verbandes. Hillebrand: "Ich wünsche Maren Kern bei ihrer neuen Aufgabe viel Freude und Erfolg. Ich freue mich auf die gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit ihr." Maren Kern war seit 1999 Geschäftsführerin bei der BBU-Tochter Domus Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH. Davor war sie Leiterin des BBU-Rechtsbereichs.Mitgliederzahl verfünffacht"Die Stärke des Verbandes ist das Fundament meiner Arbeit", so Kern weiter. Sie dankte ihrem Vorgänger, der auch durch seine Tätigkeit den BBU zum stärksten wohnungswirtschaftlichen Verband der Hauptstadtregion gemacht habe. Die Zahl der vom Verband repräsentierten Wohnungen hat sich seit 1990 verdreifacht, die Zahl der Mitgliedsunternehmen sogar verfünffacht.Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.