12 Calauer Jugendliche trafen sich seit November 2016 regelmäßig in der Kunstwerkstatt in Calau. Unter der künstlerischen Leitung von Henry Krzysch entwickelten sie eigene Witzekonzepte und setzten diese gestalterisch um. Dabei wurden die Ideen in unterschiedlichen Techniken umgesetzt, so auf Fliesen, Malerei auf Holzplatten oder auf Quadratmeter große Leinwände. Die Fantasien der Kinder griffen den schwarzen Humor oder auch den Monster-Drachen mit Elefantensitz als Geh- und Flughilfe auf.
Im Bereich Taubners Gäßchen werden die Bildwitze aufgebaut und können ab 1. April besichtigt werden. Der Info-Punkt zeigt verschiedene Entwürfe als kleine Ausstellung.
Das Projekt konnte durch die Förderung für die Jugendlichen kostenfrei angeboten werden. Kooperationspartner waren die Freie Jugendhilfe Niederlausitz e.V., die Carl-Anwandter Grundschule, die Stadt Calau und die Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH.
Ab 3. April 2017 gibt es ein weiteres kostenfreies Schülerkunstprojekt um das Thema „WWC-Wandwitze Calau“. Auf Wände werden Bilddarstellungen, Malereien, Cartoons, Typografien und Street Art als „Kalauer Witz“ künstlerisch stilvoll übertragen.
Das Projekt wird ebenfalls über den Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. finanziert.
Damit sind in den letzten Jahren dauerhaft lebensfrohe künstlerische Spuren von Calauer Kindern öffentlich sichtbar, so auch in den zwei Ferienwohnungen der ISG mit den Namen „Goldborn“ und „Calauer Sagen“, der Kinder-Balkon-Kunst in der Karl-Marx Straße 130-136, dem Schusterjungendurchgang oder an einigen Trafohäusern in der Stadt.
Foto: WBC Calau
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