WASSER, MÜLL, GAS: POTSDAM WILL EIGENEN PREISVERGLEICH ANSTELLEN

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Nachdem die aktuelle BBU-Preisdatenbank für teilweise heftige Diskussionen gesorgt hatte, wollen die Fraktionen von CDU/ANW und SPD der Stadtverordnetenversammlung Potsdam nun eine eigene Studie in Auftrag geben. Sie soll die Kosten für die Wasser-, Wärme-, Gasversorgung und andere Bereiche der Daseinsvorsorge in Potsdam erfassen und vergleichbar machen. Dies erläuterte SPD-Fraktionschef Mike Schubert gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten. "Wie die aktuellen Daten des BBU zeigen, ist ein akzeptierter Preisvergleich wichtig für die Transparenz." so Schubert. Ein extern erstellter Kostenvergleich könne Klarheit schaffen und nötigenfalls die Ableitung von Handlungsempfehlungen ermöglichen."Wir freuen uns, dass wir mit unseren Daten eine solche Wirkung erzeugt haben" kommentierte BBU-Vorstand Ludwig Burkardt die Pläne. "Wer weiß, wo er steht, kann nach Verbesserungspotentialen suchen." Er hoffe, dass von dieser Entscheidung der Landeshauptstadt eine Signalwirkung auch für andere Städte Brandenburgs ausgehen werde.