VERSATEL VERKAUFT KABELTOCHTER

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Die Düsseldorfer Telekommunikationsanbieterin Versatel AG hat ihre Kabelnetz-Sparte veräußert, um sich nach eigenen Angaben künftig auf Geschäftskunden zu konzentrieren. Nach Mitteilung des Unternehmens hat die Versatel AG ihre Tochter Versatel Kabel GmbH für 66 Millionen Euro an die Chequers Capital, einen französischen Finanzinvestor, verkauft. Versatel hatte erst in 2008 mit der AKF Telekabel und der Mediahome zwei Kabelnetzbetreiber mit insgesamt rund 160.000 Kabelhaushalten erworben und ist besonders auch in der Region Berlin-Brandenburg engagiert. Chequers will künftig das Netz für seine neugewonnenen Kabelkunden für neun Millionen Euro jährlich von Versatel mieten. Der Vertrag läuft bis 2025. Der gesamte Vertrag steht unter Vorbehalt der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden. Der Verkauf betrifft alle Tochtergesellschaften der Versatel Kabel GmbH: Versatel Media GmbH, MediaHome Verwaltungs GmbH, Versatel Telekabel Halle GmbH, Versatel Telekabel GmbH, AKF Betreibungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH, KSP Kabel Service Prenzlau GmbH und IKS - ImmoKabelService GmbH. Das bisherige Management der Versatel Kabel soll das Unternehmen auch zukünftig leiten. Für die Kunden und Partner ergäben sich aus dem Verkauf keine Veränderungen, heißt es sowohl in einer Mitteilung des Unternehmens als auch auf telefonische Nachfrage. Keine Auswirkungen gibt es ebenso auf das zwischen GdW und der Versatel Telekabel GmbH vor über einem Jahr vereinbarte Eckpunktepapier. BBU-Mitgliedsunternehmen können das Informationsschreiben an die Geschäftspartner sowie eine Pressemitteilung der Versatel Telekabel online im PDF-Format abrufen. Anschreiben zum Gesellschafterwechsel Versatel Telekabel GmbH Versatel-Pressemitteilung

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