In Berlin wurde am 16. November eine Informationskampagne zur Verbesserung des Brandschutzes gestartet. In ihrem Rahmen werden den Wohnungsunternehmen vom Berliner Senat aktuelle Aushänge zum richtigen Verhalten im Brandfall kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie können ab sofort bis zum 9. Dezember 2005 abgeholt werden. Eine Druckvorlage steht im BBU-Internet zum Download bereit.
Die Sicherheit in den Wohnungsbeständen der Mitgliedsunternehmen ist unbestritten hoch! Trotzdem unterstützt der BBU die Kampagne zum Thema „Brandschutz“ der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Inneres in Berlin. Aktuelle Aushänge zum richtigen Verhalten im Brandfall werden kostenfrei vom Berliner Senat für Wohnungsunternehmen zur Verfügung gestellt. Sie können ab sofort bis zum 9. Dezember 2005 abgeholt werden.1. Informationskampagne zum richtigen Verhalten im BrandfallAm 16. November 2005 wurde von Senatorin Junge-Reyer und Senator Körting das mit der Berliner Feuerwehr entwickelte Informationsangebot der Presse vorgestellt. Es geht um das richtige Verhalten der Menschen, wenn es in der Wohnung oder aber wenn es im Treppenhaus brennt. Hierzu ist ein deutschlandweit einmaliger Comic-Strip entstanden, der das richtige Verhalten nonverbal erklärt.Die zum Aushang in Hauseingängen, Fluren, Treppenhäusern etc. bestimmten „Kunststoffplakate“ (Auflage 50.000 Exemplare) können ab 17. November bis zum 19. Dezember 2005, von Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr nach telefonischer Voranmeldung bei der Firma R&F Logistik, Ritterstraße 12-14, 10169 Berlin, zweiter Hof rechts abgeholt werden (Tel.-Nr. 030/69 53 55 20).Als Postkarte mit einer Auflage von 70.000 Exemplaren wird die Information verteilt werden. Im BBU-Internet steht das Plakat zum Download bereit und kann dann auch in anderen Formaten gedruckt werden.Außerdem ist auch ein Animationsfilm produziert, der in Kinos, Fernsehen, U-Bahn-Fernsehen etc. gezeigt werden soll. Er ist in den nächsten Tagen auch beim BBU abrufbar. 2. Aktivitäten des BBUInformation ist aber für die Wohnungswirtschaft nur ein Teil der Kampagne. Insbesondere sollen die Erfahrungen aus dem „Runden Tisch Brandschutz“ bei SenStadt vertieft werden. Der BBU führte am 14. November 2005 mit Vertretern der Berliner Mitgliedsunternehmen eine Verbandskonferenz durch. Sie diente dem Erfahrungsaustausch untereinander und mit Herrn Albrecht Broemme, Leiter der Berliner Feuerwehr. Folgende Ergebnisse sind von Bedeutung:Brandvermeidung im Wohnungsbestand:Wesentliche Maßnahme ist die Verhinderung des Abstellens von „Brandlast“ in Erschließungsfluren und Treppenhäusern.Weitere Empfehlungen zur Brandvermeidung sind nach einer Auswertung der von Kriminalpolizei und Feuerwehr registrierten Brände in einem Zeitraum von vier Wochen in Berlin zu erwarten, die von der Berliner Feuerwehr mit dem ZVEI (Zentralverband der elektrotechnischen Industrie) und dem BBU analysiert werden wird. In Berlin sind bei der Polizei ca. ein Viertel mehr Brände registriert, als der Feuerwehr gemeldet werden. Bei der Analyse wird es darauf ankommen, die besonderen Risiken in unterschiedlichen Wohnungsbeständen zu definieren.Informationen zum richtigen Verhalten im BrandfallDie Berliner Feuerwehr bereitet neben der o. a. Kampagne derzeitig ein Informations- und Schulungsprogramm für verschiedene Institutionen vor. Das Angebot der Wohnungsunternehmen, Informations- und Schulungsveranstaltungen in Seniorenclubs, bei Mieterfesten usw. durchzuführen, wird angenommen. Anfragen der Wohnungsunternehmen sollen gerichtet werden an:Pressestelle@berliner-feuerwehr.de.Die Berliner Feuerwehr ist sehr daran interessiert, die Kommunikation mit den Mietern über die Medien der Wohnungsunternehmen zu vertiefen. Die Feuerwehr wird noch in dieser Woche drei Artikel für die wohnungswirtschaftliche Presse dem BBU zur Verfügung stellen.Noch vor Weihnachten soll ein Gespräch mit Präsentationen zum Thema „Verbesserung des Brandschutzes“ bei der Berliner Feuerwehr für Vertreter der wohnungswirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit der Wohnungsunternehmen durchgeführt werden. Die Einladung hierfür wird über den BBU an die Wohnungsunternehmen weitergeleitet werden. Brandfrüherkennung und RauchwarnmelderNach dem derzeitigen Informationsstand der Wohnungsunternehmen ist ein Einsatz von Rauchwarnmeldern in Treppenhäusern, Fluren etc. problematisch. Diese Auffassung wird von Herrn Broemme bestätigt. Seines Erachtens macht es keinen Sinn, Rauchwarnmelder in solchen Gebäuden anzubringen, die keine Brandlast in den Rettungswegen haben. Es sei auch zu berücksichtigen, dass das Anbringen von Rauchwarnmeldern in Treppenhäusern Mieter davon abhalten könnte, Rauchwarnmelder in ihren Wohnungen anzubringen. Er wies nachdrücklich darauf hin, dass das Anbringen von Rauchwarnmeldern in Wohnungen durch die Mieter selbst sinnvoll ist.Die Feuerwehr hat deshalb „Tipps der Feuerwehr beim Kauf von Rauchwarnmeldern“ erarbeitet und dem BBU zur Weiterleitung gegeben. Außerdem sind Kriterien für die Ausschreibung von Rauchwarnmeldern erarbeitet worden. Diese Kriterien werden zusammen mit Vertretern von Wohnungsunternehmen zu einer Musterausschreibung weiterentwickelt, die dann allen Wohnungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden kann.Im Download des BBU-Internet stehen bereit:Druckvorlage als pdf-File für das Infoplakat für Aushänge etc.Tipps der Berliner Feuerwehr für den Kauf von Rauchwarnmeldern Brandschutzplakat (1,8 MB) Tipps für den Kauf von Rauchwarnmeldern
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2B6DE_Plakat
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162
2B6E2_Tipps-Rauchmelder
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