Ein Jahr nach dem "Internationalen Jahr der Genossenschaften" ist in der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs eine Marketingplattform entstanden, die Prignitzer Genossenschaften und ihre gemeinsinnorientierte Wirtschaftsweise überregional bekannt machen soll.
Die Prignitz machte gelegentlich mit den Hochwasserereignissen der Elbe in den überregionalen Medien auf sich aufmerksam. Die Region hat aber weitausmehr zu bieten. Sie verbindet die Vorzüge einer intakten Umwelt mit schnellen Nahverkehrsanbindungen an die Metropolen Berlin und Hamburg. Ihre Bewohner finden hier Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen, die in der Hektik der Großstädte oft abhanden gekommen sind.Da der Genossenschaftsgedanke in der Prignitz auf offene Ohren und im wahrsten Sinne des Wortes auf fruchtbaren Boden trifft, bedurfte es lediglich einer Initialzündung durch das Internationale Jahr der Genossenschaften, um ein Projekt zu entwickeln, in dem sich branchenübergreifend Genossenschaften zusammenfanden, um ihre Heimatregion voranzubringen. Gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und den Europäischen Landwirtschaftsfond entstand eine Plattform von derzeit 37 Genossenschaften. Nachhaltig betreut wird das Projekt durch die Regionalförderung Prignitz e.V. Dass bei diesem Projekt den Wohnungsgenossenschaften eine besondere Verantwortung zukommt, liegt in der Natur der Sache. Sind sie es doch, die durch ihre Angebote ein sehr persönliches Stück Zu-Hause-Gefühl vermitteln. Welche Spuren hat das Projekt "Prignitzer Genossenschaften" bisher hinterlassen? Die "Prignitzer Genossenschaften" werben unter einer einheitlichen Dachmarke für ihre Produkte und Dienstleistungen, präsentieren sich mit einheitlichen Designmerkmalen als starke Gemeinschaft im Internet, in den Printmedien und bei lokalen Sendern, treten mit einem Gemeinschaftsstand auf der Berufsstartermesse auf, unterstützen sich untereinander bei der Ausbildung und Gewinnung von Berufsnach-wuchs, stellen Lehrern und Schulen Unterrichtsmaterialien zum Thema "Genossenschaften" für die Sekundarstufe 1 (7. bis 10. Klasse) zur Verfügung, machen sich in ihren Branchenverbänden stark für die Prignitz.Mittlerweile findet das Projekt, in das sich die Wohnungsgenossenschaft Elbstrom eG als eine der mitgliederstärksten Genossenschaften im Landkreis aktiv einbringt, auch deutschlandweit Beachtung. So nutzte GdW-Präsident Axel Gedaschko in Begleitung der BBU-Vorstandsmitglieder Maren Kern und Prof. Klaus-Peter Hillebrand die Möglichkeit, sich vor Ort bei der Wohnungsgenossenschaft Elbstrom eG Wittenberge über das Projekt zu informieren.
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