Umweltministerin Hendricks zeichnet GeWoSüd-Projekt "Gartenstadt Lindenhof" für umweltfreundliches Wohnen aus

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Die Lindenhof-Siedlung in Schöneberg wurde in den 1920er Jahren als Gartenstadt gebaut und sollte guten Wohnraum zu günstigen Konditionen, zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen und die Möglichkeit der Selbstversorgung in Hausgärten bieten. Die Siedlung ist mit 2.500 Bewohnerinnen und Bewohnern die größte Wohnanlage der Berliner Wohnungsgenossenschaft GeWoSüd. Hendricks zeichnete die Genossenschaft für das energetische Konzept, die Umweltfreundlichkeit und das gemeinschaftliche Engement in der Siedlung aus. 

Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Hausgärten in gemeinschaftliche Grünflächen umgewandelt. Seit 2007 andauernden Sanierung der Siedlung werden wieder neue Hausgärten angelegt. Auf den gemeinschaftlichen Grünflächen werden absterbende Bäume, die ihr natürliches Lebensalter erreicht haben, durch gartenstadttypische Obstbäume ersetzt, eine Baum-Patenschafts-Aktion wurde ins Leben gerufen und eine Bienenzucht eingerichtet. Im Rahmen der baulichen Sanierung werden der Energiebedarf und damit die CO2-Emissionen drastisch gesenkt. Außerdem werden bei den Sanierungsarbeiten in den Dachgeschossen der historischen Gartenstadthäuser Nisthilfen für Mauersegler angelegt.

Hendricks: „Die Gartenstadt Lindenhof ist eine einzigartige grüne Oase mitten im Berlin. Durch das gemeinschaftliche Engagement von Bewohnerinnen und Bewohnern und der Wohnungsgenossenschaft konnte die biologische Vielfalt in der Wohnsiedlung erhalten werden.“

Foto: GeWoSüd-Vorstand Norbert Reinelt (3.v.l.) neben Bundesministerin Hendricks mit Mitgliedern und Mitarbeitern der Genossenschaft, Foto: urbanPR/Milzkott

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