Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg hat vor wenigen Tagen die planerischen Überlegungen der gemeinsamen Landesplanungsabteilung zur Überarbeitung des Zentrale Orte Systems (ZOS) der Öffentlichkeit präsentiert. Damit wird zugleich der Versuch unternommen, die regionalen Wachstumskerne und die Branchenschwerpunkte des Landes einzubinden.
Mit dem veränderten ZOS verbinden sich folgende Überlegungen: "Stärken stärken" durch Konzentration auf die Mittelzentren, die als Anker im Raum gebraucht werden. Je besser dies gelingt, desto stabiler wird die Raumstruktur. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wird als Gesamtraum betrachtet – es gibt keine Differenzierung zwischen Berlin nahen und Berlin fernen Teilräumen. Der Bevölkerungsverteilung im Raum wird besser als bisher Rechnung getragen - mehr Mittelzentren dort, wo erhebliche Bevölkerungszuwächse zu verzeichnen sind (angrenzend an Berlin) bei Wahrung eines hinreichend dichten Netzes in den Teilräumen, in denen die Bevölkerungszahl rückläufig ist. Nach der Gemeindegebietsreform sollen die amtsfreien Gemeinden bzw. die Ämter jeweils für ihr eigenes Gebiet die Grundversorgung sicherstellen. Auf die Ausweisung zusätzlicher übergemeindlich (bzw. über Ämtergrenzen hinaus) wirkender Nahbereichszentren zur Sicherstellung der Grundversorgung kann daher verzichtet werden. Die Verknüpfung von wirtschaftlicher und raumordnerischer Schwerpunktsetzung ist sichergestellt: Bestandteil eines jeden Regionalen Wachstumskernes ist mindestens ein Mittel- oder Oberzentrum Die Förderstruktur der Stadtumbaustädte durch das MIR bleibt von der Überarbeitung unberührt. Das ZOS soll Teil des bis 2008 zu erarbeitenden Landesentwicklungsplans für den Gesamraum Berlin und Brandenburg (Arbeitstitel: LEP B-B) werden.Die Einzelheiten sind dem Planungspapier zu entnehmen, dass im Internetangebot des BBU zur Verfügung steht. Plänerische Überlegungen
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178BE_Planerische_Ueberlegungen_ZOS
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