ÜBER 466.000 BERLINERINNEN UND BERLINER HABEN EINEN AUSLÄNDISCHEN PASS

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Zur Jahresmitte 2011 registrierte die amtliche Statistik für Berlin insgesamt 466.054 Einwohner mit einer nicht deutschen Staatsangehörig¬keit. Insgesamt haben 888.204 Berliner Einwohner einen Migrationshintergrund. Damit beträgt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund – mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit – in Berlin rund 26 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Ausländer um 12.525, die der Einwohner mit Migrationshintergrund 28.416. Die Ausländer sind in Berlin regional sehr unterschiedlich verteilt. Liegt der Ausländeranteil im Bezirk Mitte bei 27,1 Prozent, so beträgt er in Treptow-Köpenick nur 3,4 Prozent. Beim Vergleich der Ortsteile reicht die Spannbreite von 34,0 Prozent im Gesundbrunnen bis zu 0,8 Prozent in Blankenfelde. Die ausländischen Bürger kommen aus insgesamt 184 Staaten. Knapp drei Viertel davon sind Europäer (73,2 Prozent). Aus asiatischen Ländern stammen 14,5 Prozent, aus Amerika 5,5 Prozent, aus Afrika 3,7 Prozent und aus Australien und Ozeanien kommen 0,5 Prozent der Ausländer. Die größte Gruppe von Ausländern in Berlin bilden die Türken. Ihre Anzahl sank leicht und liegt nun bei rund 103.700. Die Zahl der Einwohner mit einem türkischen Migrationshintergrund stieg gegenüber dem Juni 2010 leicht an und liegt nun bei rund 176.300. Detaillierte Angaben auf der Ebene der Bezirke, Ortsteile und Bezirksregionen sind im gerade erschienenen Statistischen Bericht "Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2011" enthalten, der via E-Mail an einwohner@statistik-bbb.de zu beziehen ist.

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