Anlässlich des Jahreswechsels zog Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee eine positive Zwischenbilanz des Stadtumbau Ost-Programms: "Beim Leerstand wurde die Trendwende erreicht. Die wirtschaftliche Lage der Wohnungsunternehmen hat sich verbessert.", sagte Tiefensee der Berliner Zeitung.
Bisher wurden im Rahmen des Programms rund 170.000 Wohnungen abgerissen, wobei mit 34.000 Wohnungen die höchste Abrisszahl in Sachsen-Anhalt erreicht wurde. Insgesamt wurden seit dem Jahr 2002 rund 700 Millionen Euro bewilligt. Bislang ist für das Programm eine Laufzeit bis 2009 geplant, in der insgesamt 2,5 Milliarden Euro öffentlicher Mittel fließen sollen. Aufgrund der großen Nachfrage erwäge die Bundesregierung jedoch das Programm nach 2009 zu verlängern, so Tiefensee gegenüber der Zeitung.Dabei könnten bezüglich des Programmziels, in den neuen Bundesländern die Innenstädte attraktiver zu machen, erste Erfolge verzeichnet werden, so Tiefensee: "Wir können vielerorts von einer Renaissance der Innenstädte sprechen. Die Abwanderung ins Umland ist rückläufig und kehrt sich zum Teil um." So würden beispielsweise die Innenstädte von Görlitz und Brandenburg an der Havel Einwohnerzuwächse verzeichnen.