TIEFENSEE: REGIONEN FÜR MODELLVORHABEN ZUM DEMOGRAFISCHEN WANDEL AUSGEWÄHLT

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Beim Teilnahmewettbewerb zum Modellvorhaben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" sind die Regionen Stettiner Haff (Landkreise Ostvorpommern und Uecker-Randow) und Südharz/Kyffhäuser (Landkreise Mansfeld-Südharz und Kyffhäuserkreis) als Modellregionen ausgewählt worden. Die Modellvorhaben sollen die Lebensqualität in ländlichen Regionen sichern. Das Bundesministerium will mit dem Modellvorhaben konkrete Lösungsansätze erarbeiten, wie die Lebensqualität vor Ort erhalten werden kann und welche Chancen sich durch den demografischen Wandel ergeben. Die Ergebnisse sollen auf andere Regionen, auch in den alten Bundesländern, übertragbar sein. Bis zum Sommer 2009 sollen die Modellvorhaben abgeschlossen sein und anschließend die Ergebnisse ausgewertet werden. Anlässlich der Bekanntgabe der ausgewählten Regionen sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, es sei gut, dass sich alle Landesregierungen der neuen Bundesländer am Wettbewerb beteiligt hätten. Das Interesse sei groß, miteinander zu kooperieren, um in den Regionen eine neue Qualität des Gemeinsinns entwickeln zu können. Gerade die Regionen, die im besonderen Maße von Abwanderung und niedriger Geburtenrate betroffen seien, müssten unterstützt werden.Am Teilnahmewettbewerb hatten sich neben den Regionen Stettiner Haff und Südharz/Kyffhäuser die vier Regionen Elbe-Elster/Oberspreewald-Lausitz, Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg, Aue-Schwarzenberg und Oberlausitz-Niederschlesien beteiligt.