"Corporate-Citizenship-Projekte sind ein Beleg, dass über die Zuständigkeiten und Grenzen von Staat und Markt hinweg konkrete und innovative Verbesserungen erreicht werden können, die allen Beteiligten nützen und gerade auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten entscheidende Standortvorteile verschaffen können: Ein Gewinn für alle." Das sagte der Bundesminister Wolfgang Tiefensee am 18. März bei einem Besuch in Potsdam.
Tiefensee war im Haus der IHK Potsdam mit Firmen aus der Region zu einem Austausch über das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen im Land Brandenburg zusammengekommen. Ausgewählte Unternehmen verschiedener Branchen stellten dem Minister Kooperationsprojekte vor, die Beiträge zu einer positiven Regionalentwicklung leisten. Die Unternehmen sind Partner des "Rundes Tisches Jugend und Wirtschaft", eines von der Brandenburger Landesregierung geförderten Netzwerks für Corporate-Citizenship-Projekte. "Der Runde Tisch Jugend und Wirtschaft ist eine bundesweit einmalige Plattform. Dieses Praxisnetzwerk engagierter Unternehmen gibt seit nunmehr über fünf Jahren praktische Impulse für neue Partnerschaften, in denen das ‚Soziale Kapital’ entsteht, das eine Gesellschaft zusammenhält", so Tiefensee. Der "Runde Tisch" demonstriere, dass solche Kooperationen weit über das übliche Spenden und Sponsoring hinausgehen, so Dr. Reinhard Lang vom gemeinnützigen Netzwerk "Unternehmen – Partner der Jugend", das den Runden Tisch im Jahr 2003 initiiert hat. "Jeder kann mit dem, was er gut kann, da anpacken, wo es ihm nötig erscheint - denn Unternehmen haben mit Zeit, Wissen, ihren Kompetenzen, Kontakten und Ressourcen eine Menge an Unterstützung zu bieten". Der Besuch Tiefensees sei eine Anerkennung des Engagements der Unternehmen und mache darauf aufmerksam, dass andere Regionen an den Erfahrungen teilhaben könnten, um möglichst viele weitere Kooperationsprojekte anzuregen.