TIEFENSEE: LÄNDER UNTERSTÜTZEN WOHNGELDERHÖHUNG

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Nach der Bauministerkonferenz, die am 14. März in Berlin tagte, sieht Bauminister Tiefensee den Weg für eine Wohngelderhöhung geebnet. Das Bundeskabinett wird sich auf seiner Sitzung am 19. März mit der Thematik befassen. Die Sonderbauministerkonferenz der Länder hat heute in Berlin eine Erklärung verabschiedet, die das von Minister Tiefensee im Februar vorgelegte Konzept für eine Wohngelderhöhung ausdrücklich unterstützt.Tiefensee: "Ich freue mich sehr, dass die Länder unseren     Vorschlag mittragen. Das war eine wichtige Entscheidung. Wohn- und Heizkosten sind in den letzten Jahren besonders für einkommensschwache Haushalte zu einer zunehmenden Belastung geworden. Jetzt haben wir die Möglichkeit, schnell und effektiv zu helfen."Seit der letzten Anpassung in 2001 seien die Mieten um rund zehn Prozent gestiegen, die Heizkosten sogar um 50 Prozent. Bisher wurden die Heizkosten im Wohngeld nicht berücksichtigt. Von der Verbesserung werden ab 2009 rund 850.000 Haushalte profitieren. Eine Familie mit zwei Kindern könnte dann rund 80 Euro mehr im Monat erhalten. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber der heutigen Leistung um gut 70 Prozent. Ein Rentnerhaushalt in Berlin kann mit rund 42 Euro mehr Wohngeld monatlich rechnen, das ist fast die Hälfte mehr als heute. Insgesamt wird das Wohngeld im Durchschnitt von 90 auf 150 Euro steigen, also um zwei Drittel.