Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH (Kowo) der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, will ein Paket von 5.000 Wohnungen zum Verkauf anbieten. Dies entspricht mehr als einem Fünftel des Gesamtbestandes des Unternehmens. Hintergrund der Entscheidung sei die schwierige wirtschaftliche Situation des Unternehmens, berichtete aktuell die Online-Ausgabe der Immobilienzeitung.
Das Unternehmen hatte das vergangene Geschäftsjahr mit einem Minus von rund 90 Mio. Euro abgeschlossen. Eine Analyse des Wohnungsbestandes habe ergeben, dass ein hoher Investitionsbedarf für die derzeit 22.000 Kowo-Wohnungen bestehe. Die kommunale Gesellschaft erhoffe sich aus dem Verkauf Einnahmen von um die 100 Mio. Euro. Der Erlös solle in die Modernisierung des Bestandes fließen und einen Teil der Schulden tilgen.