test 2

PDF
IBB-WOHNUNGSMARKTBERICHT ZEIGT: NEUBAUANREIZE NOTWENDIG Berlin – Der heute von der Investitionsbank des Landes Berlin (IBB) vorgelegte Wohnungsmarktbericht 2010 macht deutlich: Der Standort Berlin wird immer attraktiver. Die Zahl von Einwohnern und Haushalten nimmt deshalb weiter zu. "Der Wohnungsbedarf in Berlin steigt. Gemeinsam mit der Politik wollen wir deshalb nach Möglichkeiten suchen, um mittelfristig verstärkt auch kostengünstigen Wohnraum zu schaffen", so Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). Der flexible und vielfältige Berliner Wohnungsmarkt sei nach wie vor eines der wichtigsten Standortargumente für Berlin. Kern: "In keiner anderen deutschen Boomregion ist Wohnen so günstig wie in Berlin." Neubaubedarf von 60.000 WohnungenDamit das auch in Zukunft so bleiben könne, müsse nach Auffassung des BBU die Neubauleistung auf etwa 6.000 Wohnungen pro Jahr gesteigert werden. Bis 2020 rechnet der Verband insbesondere aufgrund der steigenden Haushaltszahlen mit einem Neubaubedarf von etwa 60.000 Wohnungen. Das würde eine Verdopplung der bisherigen Neubauleistung in Berlin bedeuten – mit entsprechenden positiven Effekten auch für Handwerk und Wirtschaft in der Region. Baugenehmigungen ≠ BaufertigstellungenDie IBB wertet in ihrem Bericht die steigende Zahl von Baugenehmigungen als Hinweis für eine bald auch wieder steigende Neubautätigkeit in Berlin. Kern: "Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich der Neubau in Berlin mehr als halbiert und stagniert seit Jahren – trotz zuletzt wieder steigender Baugenehmigungen. Das zeigt: Mehr Baugenehmigungen führen nicht automatisch zu mehr Neubau." Nachhaltige Stadtentwicklungspolitik notwendigHintergrund der seit Jahren geringen Wohnungsneubauleistungen seien in erster Linie die in Berlin vergleichsweise sehr niedrigen Mieten. Wohnungsneubau sei selbst bei dem derzeit noch relativ günstigen Zinsniveau aber erst ab einer Nettokaltmiete von etwa zehn Euro pro Quadratmeter und Monat finanzierbar. "Wir möchten zusammen mit Politik und IBB nach neuen Ansätzen für eine nachhaltige und zukunftssichere Stadtentwicklungspolitik suchen", so das Angebot Kerns. Notwendig sei hierzu eine ressortübergreifende Strategie. Unter dem Dach des BBU sind 355 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122