Unter dem Titel "Senat baut weniger Wohnungen als versprochen" berichten der Tagesspiegel und die Potsdamer Neuesten Nachrichten am 30. Juni 2018 über die Absenkung der Zahlen zum städtischen Wohnungsbau. Im Koalitionsvertrag seien 30.000 bis zum Jahr 2021 avisiert gewesen, nun seien diese von Bausenatorin Katrin Lompscher auf 25.000 Wohnungen herunterkorrigiert worden. Der Bericht zitiert den BBU: "Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften tun alles in ihrer Macht Stehende, um die ehrgeizigen Neubauziele zu erreichen“, so BBU-Vorstand Maren Kern. Schuld am Verfehlen der „Zielzahlen“ sei „mangelnde politische und administrative Unterstützung“.
Kern forderte daher ein Umdenken beim Senat und bei den Bezirken. „Wichtig ist das Bewusstsein insbesondere der Baugenehmigungsbehörden von Bezirken und Senat, dass kommunaler Wohnungsbau allen Berlinerinnen und Berlinern hilft“. Das sei bei Senat und Bezirken bisher nicht erkennbar, berichteten die Blätter weiter.
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