Besonders ermutigend sei, dass der Senat nun verstärkt gemeinsam an Lösungen für die mit dem Flüchtlingszustrom verbundenen Herausforderungen arbeiten wolle. Positiv hob Kern am Konzept hervor, dass es den Fokus auf die integrationswichtigen Bereiche Bildung und Arbeitsmarkt lege. Sinnvoll sei auch die vorgesehene verstärkte Ertüchtigung von landeseigenen Immobilien für die Erstunterbringung von Flüchtlingen.
Kern weiter: „Es ist eine unerwartet große Chance für Deutschland und Berlin, dass so viele Menschen bei uns Zuflucht suchen. Zu einer dauerhaften Bleibeperspektive gehört aber auch, dass jetzt noch mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Das geht nur durch mehr staatliche Förderung, vor allem des Bundes. Seine soziale Wohnraumförderung ist eine Investition in den sozialen Ausgleich und den sozialen Frieden in unseren Städten.“
Derzeit stellt der Bund den Ländern als Ausgleich für den Wegfall früherer Finanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung jährlich sog. Kompensationsmittel in Höhe von 518 Millionen Euro zur Verfügung.
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Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher