Tagesspiegel und Morgenpost: BBU begrüßt neues Berliner Flüchtlingskonzept

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BBU-Vorstand Maren Kern: „Mit dem Konzept schafft der Senat die Voraussetzungen sowohl für eine Willkommenskultur als auch für eine Willkommensstruktur. Es ist wichtig, dabei gezielt auf die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektiven zu setzen. Um diese Menschen mit ausreichend Wohnraum versorgen zu können, steht jetzt vor allem auch der Bund in der Pflicht. Er muss die Kompensationsmittel für die soziale Wohnraumförderung auf mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr verdoppeln.“

Besonders ermutigend sei, dass der Senat nun verstärkt gemeinsam an Lösungen für die mit dem Flüchtlingszustrom verbundenen Herausforderungen arbeiten wolle. Positiv hob Kern am Konzept hervor, dass es den Fokus auf die integrationswichtigen Bereiche Bildung und Arbeitsmarkt lege. Sinnvoll sei auch die vorgesehene verstärkte Ertüchtigung von landeseigenen Immobilien für die Erstunterbringung von Flüchtlingen.

Kern weiter: „Es ist eine unerwartet große Chance für Deutschland und Berlin, dass so viele Menschen bei uns Zuflucht suchen. Zu einer dauerhaften Bleibeperspektive gehört aber auch, dass jetzt noch mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Das geht nur durch mehr staatliche Förderung, vor allem des Bundes. Seine soziale Wohnraumförderung ist eine Investition in den sozialen Ausgleich und den sozialen Frieden in unseren Städten.“

Derzeit stellt der Bund den Ländern als Ausgleich für den Wegfall früherer Finanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung jährlich sog. Kompensationsmittel in Höhe von 518 Millionen Euro zur Verfügung.

Artikel in der Morgenpost vom 12. August 2015

Artikel im Tagesspiegel vom 12. August 2015

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