In seinem Leitartikel vom 18. Oktober 2017 setzt sich der Tagesspiegel-Redakteur Gerd Nowakowski mit den Ergebnissen des Stadtentwicklungsplans Wohnen (Step Wohnen 2030) kritisch auseinander. Der am 17. Oktober vom Senat „zur Kenntnis“ genommene Zwischenbericht präsentiere lediglich Leitlinien sowie die Zielzahl von 100.000 neuen Wohnungen in den kommenden fünf Jahren. Doch, so der Tagesspiegel, die Grundprobleme, die eine Bauoffensive in der Realität zurzeit verhinderten, blieben dort ungenannt. So sei fehlendes Bauland ein großes, aber nicht das Hauptproblem.
Die städtischen Unternehmen beklagten "bürokratische Hürden und unwillige Bezirksverwaltungen", die teilweise eine "grundsätzlich ablehnende Haltung zu Neubauprojekten hätten". Im 29 Personen umfassenden Begleitkreis sei die Wohnungswirtschaft (mit GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen und BBU-Vorstand Maren Kern) insgesamt unterrepräsentiert, die jedoch den Realititässinn für eine Neubauoffensive beitragen könnte.
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