Schon beim Betreten des Spielplatzgeländes an der Prühßstraße 1 in Berlin-Mariendorf wurde klar, dass hier ordentlich angepackt wird: Feste Arbeitshandschuhe in Kindergröße und kleine gelbe Sicherheitshelme lagen bereit für die rund 150 Kinder, die am diesjährigen „Tag der kleinen Baumeister“ der Gewobag teilnahmen. Die beliebte Ferienaktion der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft fand bereits zum siebten Mal statt, erstmalig in Mariendorf.
„Das Besondere an diesem Standort ist, dass sich die Mitmach-Baustelle direkt neben unserer richtigen Baustelle befindet. Nebenan in der Rathausstraße führen wir umfangreiche Modernisierungen durch und stocken die Gebäude um insgesamt 73 Wohnungen auf“, erklärte Snezana Michaelis, Vorstandsmitglied der Gewobag, bei der Begrüßung. „Heute können die großen und kleinen Baumeister noch etwas voneinander lernen. Und vielleicht sind unter den Kindern einige, die in Zukunft an den Häusern in Berlin mitbauen werden.“
Staatssekretär für Bauen und Wohnen Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup hoffte ebenfalls auf tatkräftigen Bau-Nachwuchs: „Es wäre toll, wenn viele von euch Lust bekämen, später große Baumeister zu sein. Denn Berlin braucht neue Wohnungen für all die Menschen, die es in unsere Stadt zieht. Deshalb wird im Augenblick überall in der Stadt gebaut. Zugleich sorgen wir vom Berliner Senat mit dem Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten dafür, dass die Mieten bezahlbar bleiben.“
Einmal selbst einen echten Bagger fahren
Zu den Hauptattraktionen der Kinder-Mitmach-Baustelle gehörte, wie in jedem Jahr, der echte Bagger, zur Verfügung gestellt von der 3B Dienstleistung GmbH, den zwei kleine Baumeister gemeinsam mit dem Staatssekretär unmittelbar nach der Eröffnung der Baustelle ausprobierten. Aber auch an den anderen Stationen tummelten sich schnell zahlreiche Kinder, zumeist im Alter zwischen vier und acht Jahren. Die Station der GM Tischlerei GmbH & Co. KG zog mit ihren Sägen und Bohrern besonders große Aufmerksamkeit der jungen Teilnehmer auf sich. Aber auch die Architekten-Station der Gewobag erfreute sich großer Beliebtheit: Hier konnten kleine Papphäuser gebastelt und bemalt werden. Dem siebenjährigen Eric hatte es aber in erster Linie die Rüttelplatte angetan, mit der der Boden geebnet wird: „Das hat echt Spaß gemacht!“ Familienevents wie diese sind dem Bezirksstadtrat Oliver Schworck sehr willkommen: „Wir wollen Mariendorf auch für jüngere Leute und Familien attraktiv machen. Deshalb setzen wir uns stark für Modernisierungen und Innovationen im Bezirk ein, wie etwa auf dem benachbarten Gasag-Gelände. Wir verfolgen die Idee von attraktivem Wohnen, Arbeiten und guten Freizeitangeboten in einem Quartier – eine Kombination, die in Zukunft viele Leute nach Mariendorf ziehen soll.“
Foto: Nägel einschlagen machte nicht nur den kleinen Gästen Spaß: Bezirksstadtrat Oliver Schworck, Gewobag-Vorstandsmitglied Snezana Michaelis und Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (v.l.n.r.) ließen es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen. (Foto: gewobag)
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