SZYMANSKI ZIEHT POSITIVE BILANZ DES EU-PROGRAMMS "ZUKUNFT IM STADTTEIL"

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Seit dem Jahr 2000 wurden in Brandenburg rund 78 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms "Zukunft im Stadtteil" bewilligt (EU- und Landesmittel). Für 2006 stehen 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Das Gesamtvolumen des Programms beträgt rund 113 Millionen Euro (Mittel von EU, Land und Kommunen). "Zukunft im Stadtteil" ist eine Handlungsinitiative des Landes Brandenburg. Sie nutzt Strukturfonds der Europäischen Union mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Bürger zu verbessern. Dies, wie Infrastrukturminister Frank Szymanski in einer Erklärung wertete, sehr erfolgreich: Das Programm sorge dafür, dass zusätzlich zur Städtebauförderung und dem Stadtumbauprogramm auch Projekte gefördert werden könnten, die den sozialen Zusammenhalt in einer Stadt stärken. Dabei werde auf die breite und aktive Beteiligung der Bürger gesetzt, was eine bemerkenswerte Vielfalt an Projekten hervorgebracht habe. Diese positiven Erfahrungen sollten auch für den Masterplan Stadtumbau genutzt werden, bei dem alle Ressorts mitarbeiten müssten, so der Minister.Von den 113,5 Millionen Euro, die bis 2006 im ZiS-Programm investiert werden sollen, profitieren die teilnehmenden Städte Prenzlau, Schwedt, Wittenberge, Neuruppin, Oranienburg, Rathenow, Nauen, Potsdam (Schlaatz), Brandenburg/Havel, Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt, Forst, Cottbus, Finsterwalde und Guben. Die Fördermittel stehen den Kommunen für verschiedene Handlungsfelder zur Verfügung. Hierzu zählen neben der Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes und der Beseitigung von städtebaulichen Missständen, auch die Verbesserung des Wohnumfeldes, soziale, kulturelle, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Maßnahmen zur Stärkung der Bürgerbeteiligung und der Stadtteilarbeit.