Im November 2020 waren die letzten Mieter des Hauses Kurt-Fischer-Straße 29-31 ausgezogen. Kurz darauf haben regionale Handwerks- und Hausmeisterservice-Firmen begonnen, die Wohnungen zu entkernen und für die Komplettsanierung und den Umbau vorzubereiten. Die Baugenehmigung für das Großprojekt lag seit 15. März 2021 vor. Offizieller Baubeginn war der 6. April 2021. Das Haus ist inzwischen eingerüstet und die Fassadenverkleidung und die Fenster in Küche und Bad werden entfernt. Während außen die drei neuen Fahrstuhlschächte entstehen und die Balkone komplett erneuert werden, wird innen mit den Grundrissänderungen und der Leitungssanierung begonnen.
Das kalkulierte Investitionsaufkommen liegt bei 2,8 Millionen Euro. Fördermittel gibt es für die Storkower WBG nicht, da sich der Wohnblock weder im Sanierungs- noch im Konsolidierungsgebiet befindet. Dennoch ist das Quartier Küchensee, in dem der Wohnblock liegt, von strategischer Bedeutung für die WBG und die Stadt Storkow.
Bisher hatte die Freiwillige Feuerwehr von Storkow keine Drehleiter. Deshalb war es undenkbar, eine Baugenehmigung für solch ein Projekt zu erhalten, da der 2. Rettungsweg nicht abgesichert werden konnte. Dank Fördermitteln wurde ein Hubrettungsfahrzeug mit Drehleiter im Juli 2019 durch die Stadt angeschafft. Die Storkower WBG erhielt damit die Chance, ihre vorbereiteten Sanierungspläne umzusetzen.
Am 17. April 2021 nutzte die Freiwillige Feuerwehr von Storkow den Block zu Ausbildungszwecken im Anleitern. Unterstützt wurde sie dabei von Kameraden der Berliner Feuerwehr, die wertvolle Hinweise und Anleitungen dafür übermittelten.
Text von Birgit Pudell, Geschäftsführerin Storkower Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Foto vom Objekt, Copyright: Storkower Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH
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