STOLPE: BRANDENBURG IST VORREITER EINER NEUEN FÖRDERPOLITIK

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Mit der Absicht, Fördermittel künftig stärker auf Branchen-Schwerpunkte und regionale Wachstumskerne zu konzentrieren habe Brandenburg eine Vorreiterrolle bei der Ausgestaltung einer neuen Förderpolitik für Ostdeutschland übernommen, so der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Dr. Manfred Stolpe. In Ostdeutschland gehe es darum, Wachstum und Beschäftigungschancen konkret zu stärken. Die Bundesregierung habe hierzu den Vorschlag unterbreitet, vorhandene Stärken und Potenziale gezielt weiter zu entwickeln und sei dazu mit den Ländern in Dialog getreten. Die vier Förderressorts der Bundesregierung hätten im Rahmen der Konferenz "Stärken stärken - Potenziale nutzen" im August 2004 in Potsdam ihre Bereitschaft unterstrichen, durch den integrierten Einsatz von Mitteln verschiedener Förderbereiche eine solche Schwerpunktsetzung zu unterstützen. Er begrüße es, dass sich Brandenburg als erstes Bundesland auf den Weg gemacht habe, das Konzept der Schwerpunktsetzung konsequent in der Förderpolitik umzusetzen. Andere neue Länder seien eingeladen, diesem Beispiel zu folgen und mit der Bundesregierung über eine Unterstützung bei der Neuausrichtung der Förderpolitik beraten, so Stolpe. In den vergangenen Jahren hätten sich an zahlreichen Standorten in den neuen Ländern leistungsfähige Zentren mit zukunftsfähigen Industrien entwickelt, die nun die Basis für das wirtschaftliche Erstarken ganzer Regionen seien.