STIPENDIEN FÜR DEN PRÜFER-NACHWUCHS VON MORGEN

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In den Beruf einsteigen und parallel dazu an einer privaten Hochschule studieren – mit finanzieller Unterstützung des Arbeitgebers: Erstmals bieten die regionalen Prüfungsverbände des GdW und die verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zum Wintersemester 2011/2012 ausgewählten Schulabgängern aus ganz Deutschland diese Chance. Innerhalb des kommenden Jahres werden die Prüfungsverbände und verbandsnahen Wirtschaftsgesellschaften insgesamt sechzehn Studienplätze an der EBZ Business School in Bochum an besonders geeignete Bewerber vergeben. Die Besonderheit an dem innovativen Konzept: Die Nachwuchskräfte arbeiten während des Studiums an der privaten Fachhochschule auch als "Werkstudenten" in den wohnungswirtschaftlichen Prüfungsverbänden und verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften um das Prüfungshandwerk als "training on the job" direkt beim Mandanten zu erlernen. Auf diese Weise erhalten sie bereits von Beginn ihres Studiums an die Möglichkeit, umfassendes Fachwissen und Arbeitserfahrung im Bereich der Rechnungslegung und Prüfung von Wohnungsgenossenschaften und anderen Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu erwerben. Durchschnittlich werden die Studenten 20 Stunden im "Unternehmen" arbeiten – eine Verzahnung von Lehre und Praxis, bei der das Erlernte direkt umgesetzt werden kann.Die Prüfungsverbände aus ganz Deutschland, die unter dem Dach des GdW zusammengeschlossen sind, sind Spezialisten für die Rechnungslegung und Prüfung von Wohnungsgenossenschaften und wohnungswirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen verschiedenster Rechtsformen. Neben der genossenschaftlichen Pflichtprüfung werden auch viele andere betriebswirtschaftliche, rechtliche, technische und steuerliche Fragestellungen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bearbeitet. Die Prüfungsverbände und die verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bieten dieses Spektrum bei der Prüfung und Beratung kommunaler und privater Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Mit diesem attraktiven Leistungsbild wird den Werkstudenten ein interessanter Berufsweg aufgezeigt, der Zukunft hat."Die heutigen Schulabgänger sind leistungsbereit und karriereorientiert. Im Gegenzug erwarten sie ein interessantes, abwechslungsreiches Arbeitsgebiet mit guten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die wohnungswirtschaftlichen Prüfungsorganisation bieten dabei weit mehr als rein betriebswirtschaftliche Herausforderungen, denn in der Wohnungswirtschaft fließen ökonomische, technische und nicht zuletzt auch sozialpolitische Themen zusammen wie in kaum einem anderen Wirtschaftsbereich", erklärte Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW.Die Prüfungsverbände und die verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften werden die Studiengebühren für ihre "Werkstudenten" tragen und die Teilnehmer des Programms darüber hinaus mit einem angemessenen monatlichen Betrag finanziell unterstützen. So entsteht eine Win-Win-Situation – die Studenten können sich auf ihr Studium konzentrieren und früh praktische Erfahrungen sammeln. Die Prüfungsverbände und die verbandsnahen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können ihre Nachwuchskräfte selbst ausbilden und deren Karriere intensiv unterstützen. Dabei ist langfristig auch eine Weiterqualifizierung zum Wirtschaftsprüfer möglich.Dr. Klaus-Peter Hillebrand, Vorstandsvorsitzender der DOMUS AG, Berlin, erläuterte: "Die Wohnungswirtschaft ist eine moderne Branche und wir brauchen für die nächste Generation von Prüfern und Wirtschaftsprüfern talentierte und leistungsbereite Nachwuchsprüfungskräfte, die den hohen Anforderungen, die an ihr Fachwissen und ihre sozialen Kompetenz gestellt werden, gerecht werden. Im Gegenzug bieten wir gute Aufstiegs- und Entwicklungschancen, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und das Wissen, für eine Branche zu arbeiten, deren Erfolg und Wohlergehen essenziell für ganz Deutschland sind."Wer sich für eine Karriere in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft interessiert und das einmalige Angebot des dualen Studiengangs ergreifen will, kann seine Bewerbungsunterlagen nun einsenden. Lebenslauf, Zeugnisse, einseitiges Motivationsschreiben sowie Wunschregion senden Bewerberinnen und Bewerber – ausschließlich per E-Mail – bis zum 1. Juli 2011 an bewerbung@gdw.de.Weitere Auskünfte erteilt seitens des BBU Herr Thomas Zimdars, den Sie unter Telefon (030) 89781-228 oder per E-Mail an thomas.zimdars@bbu.de erreichen.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122