STEIGENDE UMSÄTZE BEI DEN BWB

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Auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 2. April konnten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) einmal mehr gute Zahlen präsentieren. Sommerwetter und das neue Tarifsystem hätten den Wasserabsatz stabilisiert. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt: "Auch in diesem Jahr machen die BWB ihren Eigentümern wieder viel Freude. In Berlin ist das Wasser golden." Der Umsatz wuchs im Vorjahresvergleich kräftig von 1.117,2 Millionen um 50,9 Millionen Euro bzw. 4,6 Prozent auf 1.168,1 Millionen Euro. Das operative Betriebsergebnis lag mit 383,4 Millionen Euro sogar 11,3 Prozent bzw. rund 40 Millionen Euro über dem des Jahres 2007. Der Jahresüberschuss gab um rund 37 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro nach. Die Umsatzsteigerung begründen die BWB mit einer 2008 gestiegenen Wasserförderung. Entgegen des langjährigen Trends sei diese 2008 wieder gewachsen. Im vergangenen Jahr seien 201,1 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert worden, 0,75 Prozent  mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank die gereinigte Abwassermenge aus Berlin um 2,2 Prozent auf 228,0 Millionen Kubikmeter. Die durchschnittlich pro Kopf für private Zwecke genutzte Wassermenge habe bei 111 Litern am Tag stagniert. Erstattung von Steuern für Wasser-AnschlüsseDie Berliner Wasserbetriebe gehen gegenwärtig auf ihre Kunden zu und zahlen fast 46.000 Berlinern Geld zurück. Grundlage dafür ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs, nach der rückwirkend bis zum Jahr 2000 für den Neubau und die Reparatur von Trinkwasser-Hausanschlussleitungen der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von sieben an Stelle von 16 bzw. 19 Prozent angesetzt werden muss.