Die Preise für Haushaltsenergien (ohne leichtes Heizöl) sind laut dem Verbraucherpreisindex für Deutschland im Oktober 2006 gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich stark angestiegen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Wohnungsmieten (einschließlich Nebenkosten) in Deutschland zwischen Oktober 2005 und Oktober 2006 um durchschnittlich 1,1 Prozent gestiegen. Damit liegt der Preisauftrieb auf dem Niveau des Verbraucherpreisindexes, der für diesen Zeitraum ebenfalls ein Plus von 1,1 Prozent aufweist. Überdurchschnittlich stark zu Buche schlugen die Nebenkosten (+1,5%) und die Nettokaltmieten für Altbauten (+1,4%). Die Mieten für Neubauwohnungen zogen um 1 Prozent an. Preisdämpfend wirkten sich im Oktober 2006 die Mineralölprodukte auf die Jahresteuerungsrate aus. Ohne Einrechnung der Mineralölprodukte hätte die Teuerungsrate deutlich höher bei 1,6 Prozent gelegen. Im Jahresvergleich sanken sowohl die Preise für leichtes Heizöl (– 7,3%) als auch für Kraftstoffe (– 7,8%). Dagegen stiegen die Preise für andere Haushaltsenergien binnen Jahresfrist weiterhin an: Gas verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich um 14,4 Prozent, die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 8,9 und Strom um 4 Prozent.