STARKE AUFTRAGSZUWÄCHSE BEI INDUSTRIE IN BERLIN UND BRANDENBURG

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Nach Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg führte eine starke Nachfrage von Erzeugnissen Brandenburgischer Industriebetriebe im August 2007 zum bisherigen Jahreshöchststand des preisbereinigten Indexwertes des Auftragseingangs. Auch die Industrieaufträge an die Berliner Betriebe nahmen weiter zu. In Brandenburg hätten sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen den Vorjahreswert mit zweistelligen Zuwachsraten übertroffen. Die Orders aus dem Inland hätten um 10,7 Prozent zugenommen. Noch deutlicher seien die Auslandsaufträge aufgrund von Großaufträgen im Fahrzeugbau gestiegen (+35 %).Mit 48,7 Prozent Auftragsplus und einem Anteil von 40 Prozent am Gesamtauftragsvolumen dominiere der Fahrzeugbau die Entwicklung in Brandenburg. Im Durchschnitt der ersten acht Monate des laufenden Jahres errechne sich jedoch nur ein Zuwachs von 5,5 Prozent. Seit Jahresbeginn sei die Nachfrage insgesamt um 7,8 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres angestiegen. 11,4 Prozent kämen von inländischen und 2,6 Prozent von ausländischen Bestellern.Das Verarbeitende Gewerbe in Berlin erreichte im August nach den Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg mit einem Auftragsplus von preisbereinigt 16,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat eine neue Auftragsspitze. Dabei hätten die Bestellungen aus dem Inland um 10,8 Prozent und die aus dem Ausland um 21,9 Prozent zugenommen.Die meisten der großen Berliner Branchen haben von der günstigen Auftragslage profitieren können. Ein Drittel aller Aufträge sei hier an die chemische Industrie gegangen. Im August 2007 hätten hier 35,8 Prozent mehr Bestellungen in den Auftragsbüchern gestanden als noch vor Jahresfrist. Im Bereich Elektrotechnik und Elektronik habe die Nachfrage um 17,6 Prozent und im Fahrzeugbau um 16 Prozent angezogen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres habe sich das Auftragsvolumen um 12,7 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum erhöht. Die Orders aus dem Ausland hätten mit 18,2 Prozent stärker zugelegt als die Binnennachfrage mit 6,8 Prozent.