STANDARD & POOR’S WERTET DIE ALLGEMEINE HYPOTHEKENBANK RHEINBODEN AB

PDF
Am 26. Oktober 2005 war der internationalen Fachpresse zu entnehmen, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s einen Tag zuvor ihre langfristige Bonitätseinschätzung für die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) von zuvor "BBB-" auf nunmehr "BB+" nach unten korrigierte. Damit erhält die AHBR als erstes großes, deutsches Kreditinstitut ein Rating im Speculative Grade. Gleichzeitig unterstrich Standard & Poor’s aber, dass die Abwertung des Credit Ratings der Bank keine Auswirkungen auf das bisherige „AAA“-Rating ihrer emittierten Öffentlichen Pfandbriefe und Hypothekenpfandbriefe habe.Nicht auszuschließen ist, dass diese Verschlechterung der Ratingnote zukünftig Kreditvergaben und vor allem Kreditkonditionen der AHBR negativ beeinflussen könnte. Hiervon wäre dann nicht nur das Neukreditgeschäft betroffen, sondern auch das Prolongationsgeschäft der Bank. Dies würde vor allem für Darlehen gelten, die nicht vollständig im Realkreditbereich abgesichert sind. In Finanzkreisen wird eine merkliche Risikobereinigung des Kreditportfolios der AHBR erwartet, die mit Forderungsverkäufen und Prolongationsabsagen einhergehen könnte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht kein Grund zur Besorgnis oder zu überstürztem Handlungsbedarf. Es ist aber zu empfehlen, diese Entwicklungen zum Anlass zu nehmen, um das Darlehensportfolio auf mögliche Risikopotenziale zu untersuchen. In frühzeitigen Gesprächen sollten die Finanzierungsbereitschaft der Hauptgläubiger eruiert werden, um rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen gegensteuern zu können. Bei der Analyse des Kreditportfolios und Aufbereitung von Handlungsempfehlungen sowie bei deren Umsetzung unterstützen und begleiteten die Kundenbetreuer des Bereiches Finanzmanagement der BBT GmbH gern.