Berlin – "Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind in hervorragender Form. Zu diesen guten Zahlen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man sie beglückwünschen." Das sagte Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), heute anlässlich der Vorstellung der Bilanzzahlen der Beteiligungsunternehmen des Landes Berlin.
Seit 2005 hätten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften Jahresüberschüsse von insgesamt 320 Millionen Euro erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum konnten sie ihre Kreditverbindlichkeiten um 1,2 Milliarden Euro verringern. Die Bilanz mache deutlich, dass die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in den letzten Jahren stetig an Wert gewonnen hätten. Burkardt: "Der umfassende Modernisierungsprozess der Wohnungsunternehmen ist gut voran gekommen." Besonders bemerkenswert seien die Erfolge vor dem Hintergrund der Belastungen, die den Unternehmen zugemutet würden. Burkardt nannte in diesem Zusammenhang die Lage in sozialen Brennpunkten Berlins, den Förderabbau im Sozialwohnungsbestand und die wachsenden Klimaschutzanforderungen. Darüber hinaus engagierten sich die Wohnungsbaugesellschaften auch noch im Quartiersmanagement sowie der Stadtteilentwicklung und böten ihren Mieterinnen und Mietern eine Vielzahl zusätzlicher Dienstleistungen. Jahrespressekonferenz des BBU mit neuesten Zahlen Burkardt wies darauf hin, dass sich die Berliner Wohnungswirtschaft insgesamt positiv entwickle. Neueste Zahlen wird der BBU auf seiner Jahrespressekonferenz am morgigen Freitag, den 24. April, um 10:00 Uhr in der Lentzeallee 107, 14195 Berlin, vorstellen. Unter dem Dach des BBU sind 364 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.