STÄDTEBAULICHER DENKMALSCHUTZ IN BRANDENBURG

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Infrastrukturministerin Jutta Lieske hat zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" eine positive Bilanz des Bund-Land-Programms "Städtebaulicher Denkmalschutz" gezogen. Bis 2013 seien Fördergelder in Höhe von 591 Millionen Euro bewilligt. Lieske: "Die Stadtsanierung in Brandenburg ist erfolgreich, das ist in den Städten deutlich sichtbar. Der Verfall wertvoller Bausubstanz wurde gestoppt und die Innenstädte sind weitgehend saniert. Die Wohn- und Lebensbedingungen haben sich deutlich verbessert. Die Menschen honorieren diese Entwicklung und wohnen wieder gerne in den Innenstädten. Der Tourismus entwickelt sich gut."Seit dem Programmstart 1991 wurden im Bund-Land-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" bis einschließlich 2009 rund 591 Millionen Euro bewilligt. Einschließlich des kommunalen Eigenanteils stehen damit bis 2013 rund 732 Millionen Euro zur Verfügung. Über alle Städtebauförderprogramme wurden von 1991 bis 2009 einschließlich der kommunalen Eigenanteile rund 3,6 Milliarden Euro in Stadtentwicklung und Stadterneuerung bewilligt. Hinzu kamen rund fünf Milliarden Euro für die Wohnraumförderung. "Stadterneuerung und Stadtumbau bleiben auch zukünftig eine Schwerpunktaufgabe des Landes und der Kommunen. Dabei wird die Landesregierung die Kommunen auch weiterhin unterstützen.", betonte Lieske.1992 haben sich die Brandenburger Städte mit den schönsten Stadtkernen zur Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" zusammengeschlossen, um ihre historischen Stadtkerne vor dem Verfall zu retten und den hohen Ansprüchen des städtebaulichen Denkmalschutzes Rechnung zu tragen. Heute gehören der AG 31 Mitgliedsstädte an.