Städtebauliche Sanierung in Prenzlauer Berg erfolgreich abgeschlossen

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Der Senat hat per Verordnung eines der beiden letzten noch verbliebenen Sanierungsgebiete des Ersten Gesamt-Berliner-Stadterneuerungsprogramms (1993 bis 1995) aus dem Sanierungsstatus entlassen: Im Gebiet rund um den Pankower Helmholtzplatz sind nach 21 Jahren die Erneuerungsziele erreicht, das Quartier ist städtebaulich deutlich qualifiziert.

In den 1990er und 2000er Jahren befand sich rund um den Helmholtzplatz der größte zusammenhängende städtebauliche Sanierungsbereich Europas. Ziel der Maßnahmen war vor allem eine familiengerechte Quartiersentwicklung durch die Verbesserung der Infrastruktur und die Aufwertung des öffentlichen Raums.

Das Gebiet ist geprägt durch eine typische Mischung aus Wohnen, Arbeiten und sozialer Infrastruktur. Die Zahl der Einwohner stieg im Sanierungszeitraum um 20 Prozent von 18.900 auf 22.700. 82 Prozent der erneuerungsbedürftigen Wohnungen wurden zum Teil mit öffentlicher Förderung umfassend modernisiert und instand gesetzt. Dabei entstanden 2.789 miet- und belegungsgebundene Wohnungen. Etwa 1.270 Wohneinheiten wurden freifinanziert neu gebaut. Durch Grundrissveränderungen im Wohnungsbestand und durch Wohnungsneubau wurden vielfach familienfreundliche größere Wohnungen geschaffen.

In dem sozial durchmischten und für Familien zunächst nur eingeschränkt geeigneten Quartier wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um das Wohnumfeld zu verbessern und die Versorgung mit sozialen und kulturellen Einrichtungen sicherzustellen. Baulücken mit entsprechender Eignung wurden für die Schaffung von bisher fehlenden Grünflächen, Spielplätzen und sozialen Einrichtungen genutzt. Insgesamt haben das Land Berlin und der Bund 264 Millionen Euro für Investitionen zur Verbesserung der Wohn-und Lebenssituation in diesem Stadtviertel bereitgestellt.