Die Überprüfung der Gebühren der brandenburgischen Stadtwerke durch das zuständige Wirtschaftministerium hat einen ersten positiven Bescheid zur Folge: Wie das Ministerium mitteilte, wurden die Stadtwerke Frankfurt (Oder) in einem Bescheid vom 13. Juli dazu aufgefordert, ihre Netzgebühren für die Durchleitung von fremdem Strom um durchschnittlich 5,1 Prozent gegenüber dem bisherigen Niveau senken.
Ob sich die sinkenden Netzgebühren für die Frankfurter Stromkunden in sinkenden Strompreisen bemerkbar machen werden, sei jedoch offen. Der Sprecher der Frankfurter Stadtwerke argumentierte, dass die Beschaffung von Strom teurer geworden sei, sodass sich der Effekt unter dem Strich wohl aufheben werde. Die Überprüfung der übrigen Stadtwerke in Brandenburg solle nach Ministeriumsangabe bis Ende September abgeschlossen sein.