STADTUMBAU WEST – KREUZBERG-SPREEUFER: BAUBEGINN "SPREEBALKON" BROMMYSTRASSE

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Laut Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gaben Senatorin Ingeborg Junge-Reyer und Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz gemeinsam am 3. Mai 2007 den Startschuss zum Bau eines Spreebalkons in der Brommystraße. Von hoher Symbolik ist der damit verbundene Abbruch der Mauer am Ende der Brommystraße, die teilungsbedingt über Jahrzehnte eine Sackgasse war und völlig unstädtisch als Lagerfläche genutzt wurde. Über der Spree schwebend, entsteht nun auf dem Widerlager der früheren Brommybrücke ein etwa 100 qm großer Balkon, von dem sich ein weiter Blick in den Spreeraum, auf einen Brückenpfeiler der ehemaligen Brommybrücke sowie auf das Friedrichshainer Spreeufer eröffnet.Über den Spreebalkon soll das Kreuzberger Spreeufer ins öffentliche Bewusstsein gerückt und für die Bevölkerung erschlossen werden. Gleichzeitig wird über den symbolischen Brückenschlag auf die geplante neue Brückenverbindung nach Friedrichshain vorbereitet. Der Spreebalkon wird bei einer Realisierung der Brommybrücke abgebaut und an anderer Stelle im Stadtumbaugebiet als "Botschafter" weiterer Entwicklungsschritte wiedererrichtet.Das ca. 100 ha große Gebiet Kreuzberg-Spreeufer wurde am 07.12.2005 als eines von fünf Gebieten im Westteil Berlins in das Programm Stadtumbau West aufgenommen. Das Programm eröffnet dem Land Berlin die Chance, den stadträumlich und verwaltungstechnisch zusammenhängenden beidseitigen Spreeraum im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu verzahnen und als Foyer der historischen Stadtmitte zu profilieren.Im Rahmen einer Voruntersuchung und Machbarkeitsstudie wurde im Jahr 2005 wegweisend für die Programmumsetzung das Leitbild "Kreuzberg an die Spree - Stadt an die Spree" entwickelt und in einem "8 Punkte-Programm" präzisiert. Die Studie bildet die Grundlage für öffentliche und private Investitionen im Stadtumbaugebiet.Für Maßnahmen wurden dem Bezirksamt bislang 3,1 Mio. EUR aus Programm-Mitteln der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2005 sowie 0,5 Mio. EUR aus Programm-Mitteln 2006 zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren öffentliche Investitionen in Höhe von etwa 10 Mio. EUR zur Umsetzung von Maßnahmen geplant. Hinzu kommen Mittel für geplante Brückenverbindungen.Zurzeit befindet sich eine Reihe von Projekten mit einem Investitionsvolumen von ca. 1,5 bis 2 Mio. EUR in der konkreten Planung bzw. im Bau darunter der Spreebalkon in Achse der Brommystraße als optischer Brückenschlag nach Friedrichshain, die Neugestaltung des Kiezspielplatzes "Pücklerstraße", die denkmalgerechte Erneuerung und der Ausbau der Doppelkaianlage Gröbenufer, Aufwertungsmaßnahmen am Gröbenufer, in der Bevernstraße, in der Schlesischen Straße, in der Wrangelstraße sowie in Seitenstraßen sowie die Aufwertung der Beleuchtung rund um das Schlesische Tor.