Der Stadtumbau und damit verbunden der Rückbau von Wohnungen ist und bleibt auch zukünftig ein so sensibles wie auch notwendiges Thema. Das Unternehmen wird auch weiterhin überzählige Wohnungen abreißen müssen. Nur durch solch konsequentes Handeln kann der Leerstand in gesamten Bestand des Unternehmens gesenkt werden – was sich dann wiederum positiv auf die Kosten und die Wohnsituation aller Mieterinnen und Mieter auswirkt. Ein Ende des Leerzuges ist aufgrund des weiter voranschreitenden Bevölkerungsrückganges leider nicht in Sicht.
Große Mietertreue
Die vom Rückbau betroffenen Mieter verblieben zu rund 80 Prizent im Bestand der KWG. In allen Fällen verbesserte sich die Wohnsituation für die Mieter erheblich mit in der Regel voll- oder teilsaniertem Wohnraum und höherem Standard bei der Wohnungsausstattung.
Die KWG begann im Dezember in Großräschen mit dem Abriss des Wohngebäudes im Zetkinweg 9 - 13. Nach einer öffentlichen Ausschreibung erhielt eine regionale Firma den Zuschlag: Die Firma REA GmbH Drebkau wurde mit den Abrissarbeiten beauftragt. Die Baubetreuung übernimmt das Ingenieurbüro NUB aus Spremberg. Wie auch bei den anderen Gebäuderückbauten wird die entstehende Freifläche vorerst begrünt.
Trotz des Abrisses brauchen Wohnungssuchende keine Bedenken zu haben: Die KWG hat in Großräschen derzeit rund 180 freie Wohnungen, die nur darauf warten, wieder bewohnt zu werden.
Ansprechpersonen
Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher