STADTENTWICKLUNGSSENATOR MICHAEL MÜLLER ZU BESUCH BEI DER STADT UND LAND

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Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, besichtigte am 16. August 2012 zwei Bauvorhaben der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH in Lichtenrade. Dabei im Fokus: Energetische Modernisierung und generationengerechtes Wohnen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Ingo Malter und Jürgen Marx sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Christoph Landerer besuchte Müller zunächst eine Wohnanlage mit altersgerechten Seniorenwohnungen, anschließend eine Großsiedlung mit rund 1.800 Wohnungen. Auf gute GemeinschaftAm Lichtenrader Damm 216-220 sind 115 seniorenfreundliche Wohnungen entstanden, davon zwölf für betreutes Wohnen. Geprägt sind die 29 bis 60 Quadratmeter großen, barrierearmen Wohnungen durch einen seniorenfreundlichen Wohnkomfort. Helle Wohnräume, abgesenkte Schwellen, ebenerdige Duschen, rutschfeste Bodenbeläge und breite Türen ermöglichen den hier lebenden Senioren ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Wohnen im Alter. In einem zukunftsweisenden Kooperationsprojekt mit der örtlichen Diakonie-Station und dem STADT UND LAND Tochterunternehmen SOPHIA Berlin GmbH werden den Mietern vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten angeboten."Viele Mieterinnen und Mieter in dieser Gegend haben das Seniorenalter erreicht. Sie sind zu einem großen Teil Erstmieter und fest mit dem Quartier verwurzelt. Mit diesem Wohnungsangebot möchten wir ihnen die deshalb Möglichkeit geben, einen selbstbestimmten Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen", so Geschäftsführer Jürgen Marx. Einen hohen Stellenwert in der Konzeption der Seniorenwohnanlage nimmt die derzeit im Bau befindliche Begegnungs- und Beratungsstätte ein, die einer Vereinsamung der betagten Mieterinnen und Mieter entgegenwirken soll. Eine rund 1.700 Quadratmeter große Gartenanlage soll den Bewohnern Raum für Erholung und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.Großes SanierungsprojektDie Fortsetzung des Rundgangs führte den Senator in die benachbarte John-Locke-Siedlung. Sie entstand in den 1960er Jahren als eines der größten Wohnbauprojekte im Südwesten Berlins. Die Siedlung bildet von 2013 bis 2018 einen wesentlichen Sanierungsschwerpunkt der STADT UND LAND. Hier werden die restlichen 1.604 der insgesamt rund 1.800 Wohnungen des Quartiers sowie 13 Gewerbeeinheiten komplett saniert und instand gesetzt. Das Unternehmen wird dafür rund 70 Millionen Euro investieren. Nach Abschluss der Sanierung im Jahr 2018 sollen – auch durch Umstellung der Energieträger – insgesamt ca. 2.142 Tonnen CO2 p.a. einspart werden. Damit erfüllt die STADT UND LAND einen wesentlichen Teil ihres Klimaversprechens gegenüber dem Land Berlin, den CO2-Ausstoß auf durchschnittlich 1,5 Tonnen pro Wohnung und Jahr abzusenken. "Nur wer die verschiedenen Facetten des menschlichen Umgangs mit der Umwelt berücksichtigt, wird fähig sein, ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu handeln, um Verantwortung für das Wohlergehen künftiger Generationen zu übernehmen", so Geschäftsführer Ingo Malter. Aber auch den sozialen Belangen, die bei einem Sanierungsvorhaben dieser Größenordnung eine Rolle spielen, ist sich das Wohnungsunternehmen bewusst. "Es wird verschiedene Ausstattungsmerkmale in den Wohnungen geben, so dass die Mieten auch weiterhin bezahlbar bleiben. Rechtzeitig vor Baubeginn wird zudem mit jedem Mieter individuell das Gespräch gesucht, um persönliche Belange zu erfassen und im Rahmen der Baumaßnahmen soweit wie möglich zu berücksichtigen", erläuterte Malter.VorbildfunktionSenator Michael Müller betonte am Ende des Rundgangs die Vorbildfunktion der städtischen Wohnungsgesellschaften: "Beide Sanierungsvorhaben machen deutlich, dass die städtischen Wohnungsunternehmen Berlins ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht werden. Das Austarieren zwischen sozialverträglichen Mieten auf der einen und Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes auf der anderen Seite unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Stabilität stellt für die Wohnungsgesellschaften eine Herausforderung dar. Nach meinen Eindrücken, die ich in den letzten Wochen und Monaten bei zahlreichen Terminen vor Ort gesammelt habe, bin ich allerdings zuversichtlich, dass die sechs städtischen Wohnungsunternehmen ein Garant dafür sind, dass in der Mieterstadt Berlin Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbar bleiben wird."

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