Es handelte sich dabei um hohe Beamte, die in ihrer Provinz für das Thema Stadtentwicklung und Wohnen verantwortlich sind.
Kürzlich erreichte die Märkische Scholle überraschend eine Anfrage aus China, ob die Genossenschaft bereit sei, einer Gruppe aus der Provinz Shanxi Fragen zum Thema Genossenschaftswesen zu beantworten. Selbstverständlich bestand diese Bereitschaft – und gern empfing das Team der Märkischen Scholle die Besucher in ihrer Geschäftsstelle in der Paderborner Straße. Mit Unterstützung des Vorstands des Genossenschaftsforums Berlin, Wolfgang Lössl, bot man den den Gästen aus Fernost zunächst einen Überblick über die Geschichte der Wohnungsgenossenschaften im Allgemeinen und in die Entwicklung der Märkischen Scholle im Speziellen.Margit Piatyszek-Lössl, Vorstand der Märkischen Scholle: "Das genossenschaftliche Wohnen in der Volkrepublik China nicht in dem Maße verbreitet bzw. bekannt ist wie in westlichen Staaten. Entsprechend wurden wir mit vielen Fragen zur Funktionsweise des auf Solidarität angelegten Genossenschaftsmodells konfrontiert." Insbesondere die Mietengestaltung und die Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft in einer Metropole wie Berlin hätten dabei auf der Agenda der Beamten ganz weit oben gestanden.Neubau in Düsseldorfer Straße vorgestelltGroßen Anklang fand zudem, dass die Märkische Scholle ganz aktuell ein Neubauvorhaben in der Düsseldorfer Straße fertig gestellt hat. Mit großem Vergnügen blätterten sich die Besucher zu guter Letzt durch die Mitgliederzeitschrift "Scholle-Blättchen" und der Dolmetscher hatte alle Hände voll zu tun, um das eine oder andere Thema zu übersetzen. Piatyszek-Lössl: "Dass das Interesse an unserer Genossenschaft jetzt schon internationales Niveau erreicht hat, freut uns sehr."Aber sicherlich habe auch das von der UNO im vergangenen Jahr ausgerufene Internationale Jahr der Genossenschaften dazu beigetragen, dass diese Unternehmensform nunmehr weitreichendere Aufmerksamkeit erweckt. Und dass Berlin auch für chinesische Stadtentwickler eine Reise wert ist, versteht sich von selbst – es müssen ja nicht immer Großprojekte sein.
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