Vertreter der Bewohner, der Stadtverwaltung und der Potsdamer Wohnungswirtschaft haben am 4. März eine Steuerungsgruppe für die Entwicklung der Stadtteile Stern, Drewitz und Kirchsteigfeld gegründet. Sie soll die Aktivitäten zur Entwicklung des südöstlichen Stadtgebietes Potsdams miteinander vernetzen und dafür sorgen, dass Betroffene rechtzeitig und umfassend einbezogen werden.
In der Steuerungsgruppe arbeiten Helga Hefti für die Bürgerinitiative Stern und Wolfgang Burghardt als Vertreter der Bürgeraktion Drewitz e.V. Die Stadtverwaltung wird durch Karin Juhász (Stadterneuerung), Bernd Kahle (Stadtentwicklung) und dem Entwicklungsbeauftragten für Stern und Drewitz, Dr. Rainer Baatz (Stadtkontor GmbH), vertreten. Die Potsdamer Wohnungswirtschaft wird durch Carsten Hagenau, Koordinator des Arbeitskreises StadtSpuren, repräsentiert. Für die Fachhochschule Potsdam, die sich in den vergangenen Jahren stark in die Diskussionen über die Zukunft der Gebiete eingebracht hat, arbeitet Prof. Karl-Heinz Winkens mit.Für den Vorsitzenden des Arbeitskreises StadtSpuren, Ulf Hahn, ist die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Verwaltung und Wohnungsunternehmen eine „Kooperation auf gleicher Augenhöhe“, von der alle Beteiligten profitieren. Einerseits werde abgestimmte Planungssicherheit für private Investitionen geschaffen, andererseits erhöhe sich die Erfolgsquote öffentlicher Planungen. Die Gründung der Steuerungsgruppe geht auf eine Absprache zwischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, Oberbürgermeister Jann Jakobs und dem Arbeitskreis StadtSpuren zurück. Sie war auf einem Wohnungspolitischen Ratschlag Ende September getroffen wurde, auf dem Platzeck die Schirmherrschaft über die Entwicklung der Stadtteile Am Stern, Drewitz und Kirchsteigfeld übernommen hatte.