Das Übergangswohnheim Marienfelde ist vom 14. Juni bis 13. Juli zum Ort der Kunst und zur Begegnungsstätte für Berliner und Flüchtlinge aus aller Welt. Im Rahmen der Corporate-Volunteering-Aktion "90 Jahre STADT UND LAND – 90 gute Taten" führen Mitarbeiter des Wohnungsunternehmens ehrenamtlich durch die Ausstellung "ANKUNFT".
Das städtische Wohnungsunternehmen STADT UND LAND feiert am 7. Juli 2014 den 90. Geburtstag. Seit der Gründung gehört die Verbindung von wirtschaftlichem Handeln und gemeinnützigem Engagement zum Kern der Unternehmenskultur. Gezielt fördert das Unternehmen Initiativen, die sich für die Teilhabe Benachteiligter am gesellschaftlichen Leben und für die Integration unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen einsetzen. Deshalb gehört die STADT UND LAND zu den Sponsoren der Kunstaktion ANKUNFT im Übergangswohnheim Marienfelde. Auf den sozialen Gründungsgedanken des Unternehmens zielt auch die Corporate-Volunteering-Aktion "90 Jahre STADT UND LAND – 90 gute Taten" in diesem Jubiläumsjahr. Über 550 Mitarbeiter des Konzerns sind aufgerufen, ehrenamtlich in ihrer Freizeit für jedes Jahr des Bestehens eine gute Tat zu vollbringen. Unterstützt werden überwiegend Vereine und Initiativen, die sich an den Wohnstandorten des Unternehmens im Süden und Osten Berlins für Bildung, Soziales, Integration, Sport und gute Nachbarschaft engagieren. Eine dieser Initiativen ist die "Galerie auf Zeit" des Mariendorfers Gunter Haedke, der die Ausstellung "ANKUNFT" organisiert hat. Sieben Mitarbeiter der STADT UND LAND gewährleisten an acht Ausstellungstagen von 14-19 Uhr die Aufsicht und beantworten Fragen zu den Kunstwerken.Momentan leben rund 700 Vertriebene im Übergangswohnheim. Sie befinden sich in einer Ausnahmesituation, sind vor politischer, religiöser oder ethnischer Verfolgung geflüchtet und müssen oft traumatische Erlebnisse verarbeiten. Das Kunstprojekt ANKUNFT will Hemmungen zwischen Bewohnern und Anwohnern abbauen und den kulturellen Austausch fördern. 14 Künstler aus dem Iran, Syrien, Österreich und Deutschland zeigen ihr Verständnis von Heimat, Hoffnung und Zukunft. Jeder Künstler hat einen eigenen Raum gestaltet: Zu sehen sind Gemälde, Installationen, Skulpturen, Fotos, Objekte und Zeichnungen.
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