Im so genannten Rollbergkiez sollen 75 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, 18 Atelierwohnungen und sieben Wohnungen mit zusätzlichen Gemeinschaftsflächen für Wohngemeinschaften entstehen. Das L-förmige Baugrundstück zwischen Briesestraße 19 und Kienitzer Straße 26 wird im Osten durch einen geschlossenen Blockrand und im Westen von einer großförmigen, offenen Wohnbebauung aus Siedlungsbauten der 1970er-Jahre begrenzt.
Der siegreiche-Entwurf des Züricher Architekturbüros EM2N überzeugte vor
allem durch die Aspekte der Herausbildung und Weiterentwicklung von Gemeinschaft
und sozialer Kommunikation.
© EM2N Architekten AG Zürich
STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter verfolgt mit diesem Bauvorhaben ambitionierte Ziele: “Unser primäres Ziel ist die Schaffung von neuen bezahlbaren Mietwohnungen im Rollbergviertel. Wenn es uns durch eine Mischung verschiedener Wohnformen zusätzlich gelingt, mit dieser Bebauung die vorhandenen Strukturen zu lebendigen und städtebaulich ansprechenden Räumen fortzuentwickeln, Freiräume aufzuwerten und die Qualität des Quartiers nachhaltig zu erhöhen, dann haben wir einen guten Beitrag zum Gemeinwohl und für die Lebensqualität der derzeitigen und der neuen Bewohner geleistet.“
Der konkreten Bauplanung war ein von der STADT UND LAND ausgelobter und durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung koordinierter und durchgeführter Architekturwettbewerb vorausgegangen. Insgesamt nahmen daran 20 Architekturbüros als Generalplaner bzw. Bewerber- und Bietergemeinschaften (inkl. Fachplaner) teil, welche in einem vorgeschalteten EU-weiten Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Verfahren ausgewählt wurden. Der siegreiche-Entwurf des Züricher Architekturbüros EM2N überzeugte vor allem durch die Aspekte der Herausbildung und Weiterentwicklung von Gemeinschaft und sozialer Kommunikation.
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