Der Wind kam wie bestellt für ein großes Drachenfest. Seit Samstagvormittag fegte ein kräftiger Nordwest-Wind über das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof und ließ vor Zehntausenden Besuchern Hunderte große und kleine Drachen in die Luft steigen. Bis zum Nachmittag waren rund 40 000 Besucher am 22. September 2012 zum Festival der Riesendrachen gekommen, zu dem die Wohnungsgesellschaft STADT UND LAND ihre Mieter, aber auch alle Berlinerinnen und Berliner eingeladen hatte.
Insgesamt zeigten rund 60 Drachenflieger aus verschiedenen Nationen an diesem Nachmittag ihr Können. Zu den vielen professionellen Akteuren gesellten sich unzählige Drachenfans, die ihre eigenen Drachen steigen ließen. Wer kein Fluggerät mitgebracht hatte, konnte sich kostenlos ein Drachenbastelset abholen und sofort loslegen. Insbesondere für die kleinen Gäste war das Festival ein großer Spaß: Ob leuchtende Augen beim Beobachten der überdimensionalen Drachenfiguren oder Spaß an der Hüpfburg, beim Drachenquiz oder beim Bonbonabwurf – das Festival der Riesendrachen war eine Veranstaltung für die ganze Familie und hat in Berlin eine gelungene Premiere gefeiert. Wind wie an der NordseeBei bestem Wetter verbrachten Zehntausende Berlinerinnen und Berliner, aber auch Gäste aus ganz Deutschland auf der Tempelhofer Freiheit einen rundum gelungenen Familiensamstag mit Live-Musik und interessanten Interviewpartnern aus der Welt der Drachenflieger. Auch die Politik aus den Bezirken war vor Ort, darunter die Bezirksstadträtin für Bildung, Schule Kultur und Sport von Neukölln, Dr. Franziska Giffey, sowie der Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste von Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck. Weiterhin richteten der Geschäftsführer der STADT UND LAND, Ingo Malter, und die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung (BSR), Vera Gäde-Butzlaff, Grußworte an das Publikum. Die BSR hatte als Sponsor die Veranstaltung mit unterstützt. Sehr gefragt waren neben den vielen kulinarischen Ständen aus der Region auch die Berufsinformationsstände der Berliner Feuerwehr, des DRK und der Berliner Polizei.
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