Grundlage der Bebauung ist ein Entwurf von EM2N Architekten, die einen von der STADT UND LAND ausgelobten und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen koordinierten und durchgeführten Wettbewerb „Urban Living – Neues Wohnen an der Briesestraße“ für sich entschieden hatten. Der Entwurf betont die Herausbildung und Weiterentwicklung von Gemeinschaft und sozialer Kommunikation. Das Neubauensemble schließt an einen gründerzeitlichen Bestandsbau an und besteht aus vier Baukörpern.
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, erklärte: „Wir feiern heute Richtfest für ein beispielhaftes Projekt innerstädtischer Nachverdichtung. Dieses Ensemble vereint verschiedene Wohnnutzungen für unterschiedliche Bedürfnisse und fördert Lebendigkeit und Miteinander seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Die Wettbewerbsgewinner EM2N Architekten haben mit ihrer Planung für diese spezifische Berliner Lage einen Lebensort geschaffen, der Zugehörigkeit fördert und vermittelt."
Ingo Malter, Geschäftsführer bei STADT UND LAND, betonte: „Mit diesem neuen Wohnensemble können wir wieder ein innerstädtisches Projekt fertigstellen. Wir streben die Nachverdichtung mit Wohnungsbau in kompakter bebauten Stadtbereichen an, wo immer es möglich und machbar ist. Wir freuen uns, dass wir nicht nur weitere, bezahlbare Wohnungen anbieten, sondern auch - wenngleich in bescheidenem Umfang - zur Stadtreparatur beitragen können.“
Auch die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigte für das Projekt Begeisterung: „Das Wohnhaus am Stadtplatz von EM2N Architekten mit seinen gemischten Wohnformen und dem Hof als Mittelpunkt überzeugt durch seine anspruchsvolle Ästhetik und seine Nutzungen. Es ist hier gelungen in sehr sensibler Art und Weise eine ganz eigenständige Form des städtischen Wohnens im Rollbergkiez zu schaffen.“
Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste in Neukölln, ergänzte: „Dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum können wir nur durch Zukauf und Neubau gleichzeitig begegnen und dieses Neubauprojekt zeigt, dass wir dafür auch in dichtbesiedelten Gebieten noch Flächen finden können. Die verschiedenen Formen der Wohnnutzung freuen mich persönlich sehr - in Zukunft werden wir hier immer mehr Vielfalt erleben. Insgesamt ist das Projekt ein echter Gewinn für den Rollbergkiez."
Für EM2N Architekten erklärte Mathias Müller: „Wir freuen uns, dass an diesem Ort unsere Vision modernen städtischen Lebens realisiert wird. Die von uns gewählten Formen und Materialien sollen Urbanität ganz umittelbar zum Ausdruck bringen und stärken. So fördern die großzügigen Laubengänge mit vertikalen Öffnungen das gemeinsame Leben im Gebäudeensemble."
Foto (v.l.): Marvin Brumme, Bauführer Implenia; Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin; Christian Wolf, Geschäftsleitung Implenia; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen; Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat in Neukölln für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste; Ingo Malter, Geschäftsführung STADT UND LAND (Copyright: Stöbe Kommunikation für STADT UND LAND)
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