STADT UND LAND ERRICHTET IN HELLERSDORF GRÖSSTE PHOTOVOLTAIK-ANLAGE AUF BERLINER WOHNGEBÄUDEN

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Nach einer intensiven Planungsphase begann Ende August 2012 der Bau der größten Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf Berliner Wohngebäuden. Errichtet wird die Anlage auf rund 60 Dächern des Gelben Viertels in Berlin-Hellersdorf zwischen Erich-Kästner-Straße und Carola-Neher Straße. Auf dieser Dachfläche, die etwa so groß wie sechs Fußballfelder ist, werden über 8.000 polykristalline Solarmodule montiert. Die Module sind schwermetallfrei und sind  aus den Materialien Silizium, Glas, Aluminium und Kunstharz hergestellt. Die ersten Anlagen gingen bereits direkt nach Fertigstellung Ende September ans Netz, die letzten werden bis Dezember 2012 angeschlossen. Die gesamte Photovoltaikanlage wird künftig 1,6 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr produzieren (das entspricht 1.593.000 kWh). Dieser umweltfreundlich erzeugte Strom wird vorerst über den lokalen Netzbetreiber in das öffentliche Stromnetz eingespeist.Im Laufe des Jahres 2013 ist eine Umstellung geplant, so dass ein Teil des Stroms direkt als sogenannter Hausstrom in den Gebäuden selbst verbraucht wird. Nach und nach können die Mieter dann den Strom aus der PV-Anlage zu nachhaltig günstigen Konditionen beziehen. Mit dem erzeugten Strom der gesamten Anlage könnten zum Beispiel rund 450 Drei-Personen-Haushalte versorgt werden. Investitionen in Millionenhöhe In der Summe sind die PV-Anlagen die größte Anlage, die im bewohnten Gebäudebestand errichtet wird und setzt neue Maßstäbe in der Berliner Wohnungswirtschaft. Das Investitionsvolumen beträgt rund 3 Millionen Euro. Die STAND UND LAND hat dieses Projekt gemeinsam mit der pv-b AG aus Starnberg bei München entwickelt und exakt auf die Bedürfnisse des wohnungswirtschaftlichen Partners abgestimmt. Die pv-b sorgt für eine reibungslose Installation der Anlagen, kümmert sich um die Inbetriebnahme und wird anschließend die Anlage betreuen. Wenn 2013 die Umstellung auf Eigenverbrauch als Hausstrom oder für die Versorgung von Mietern erfolgt, wird die Konzeption und Durchführung dieses innovativen Schrittes ebenfalls bei der pv-b liegen.Durch die hohe Eigenverbrauchsquote folgt die Photovoltaikanlage dem Ziel der Energiewende in Deutschland und trägt langfristig auch zur Netzstabilität bei. Auf Mieterseite wird der erzeugte Strom dazu beitragen, sowohl den Gemeinschaftsstrom als auch den Privatstrom auf lange Sicht preislich zu stabilisieren. Darüber hinaus werden nach Fertigstellung pro Jahr ca. 1.400 Tonnen CO2 eingespart und damit ein Teil des gegenüber dem Senat abgegebenen Klimaschutzversprechens (Klimaschutzabkommen der zweiten Generation mit dem Land Berlin vom 9. Juli 2012, der BBU berichtete) eingelöst.Die Errichtung dieser umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Anlage im Gelben Viertel ist neben den umweltschutzorientierten Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Bayernring in Berlin Tempelhof und den anstehenden Sanierungsarbeiten in der John-Locke-Siedlung in Lichtenrade ein weiterer wichtiger Beitrag der STADT UND LAND zum Umweltschutz.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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