Die vorgelegten Zahlen sprechen für sich: Die Entschuldung des Konzerns wurde auch im Berichtsjahr fortgesetzt: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um über 50 Millionen Euro auf unter 1,1 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote in Relation zur Bilanzsumme stieg von 23,3 Prozent um 2,5 Prozentpunkte auf 25,8 Prozent. Die Gesamtkapitalrentabilität stieg von 3,8 Prozent (2012) auf 4,3 Prozent an. Der Jahresüberschuss des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (22,0 Mio. €) um rund 50 Prozent auf 33,2 Millionen Euro.
Zum Jahresende 2013 wies die STADT UND LAND einen Leerstand von 2,7 Prozent (2012: 2,8%) aus. Die durchschnittliche Nettokaltmiete lag 2013 bei 5,21 Euro pro Quadratmeter (2012: 4,97 €/m2). Die STADT UND LAND geht für die nächsten Jahre von moderaten Mietsteigerungen um ca. 10-15 Cent pro Quadratmeter und Jahr aus, wobei in diesen Werten Ankäufe und Neubau von Wohnungen bereits berücksichtigt sind. Für das laufende Jahr wird eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 5,31 Euro pro Quadratmeter erwartet, für 2015 liegt der Planungswert bei 5,44 Euro pro Quadratmeter.
Geplanter Ankauf und Neubau bis 2018
Die STADT UND LAND plant bis 2018 eine Bestandserweiterung durch Ankauf und Neubau um rund 4.500 zusätzliche auf dann insgesamt 43.800 Mietwohnungen. Zur Realisierung werden Potentiale auf unbebauten Grundstücken, auf Entwicklungsgrundstücken mit vorhandener Bebauung, in Baulücken, auf Grundstücken des Liegenschaftsfonds sowie angebotene Projektankäufe geprüft und geplant.
Unternehmensstrategie bis 2030
Langfristig sieht die STADT UND LAND zur weiteren Stärkung des Unternehmens die Erhöhung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit vor, eine Optimierung und Erweiterung des Bestandsportfolios, die Stärkung der Standorte und Quartiere, den Ausbau des Dienstleistungsportfolios und Umweltschutzes sowie die Verbesserung der internen Strukturen und Abläufe.
Ansprechpersonen